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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Funktionalität

  1. Edition

    Das Editionsmodul erlaubt es, verschiedene Textzeugen parallel nebeneinander in einer Synopse zu präsentieren. Dazu können die gewünschten Textzeugen über die entsprechenden Buttons hinzu- oder weggeschaltet werden.

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    Die Texte können in beliebiger Reihenfolge in zwei Ebenen positioniert und anschließend miteinander verglichen werden. Bereits aus der Übersicht ist zu erkennen, in welchen Textzeugen der gerade aufgeschlagene Vers enthalten bzw. nicht enthalten ist. Die so erzeugten Zusammenstellungen/Sichten können dann für die eigene Nutzung persistent gespeichert oder mit anderen über eine dedizierte URL geteilt werden (Button „Ansicht teilen“).

    Bei der Positionierung des Cursors über einer beliebigen Textstelle zeigt ein farbiger Balken die einander entsprechenden Verse an. Beim Anklicken einer Verszahl erscheint eine Fokuszeile, die alle angezeigten Texte für diesen einen Vers auf gleiche Höhe stellt, während die Verse davor oder danach je nach Zeugnis und Textstelle in einer anderen Reihenfolge stehen können.

    Screenshot

    Im rechten oberen Bildschirmbereich befinden sich Buttons zur Auswahl der Textdarstellung.

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    Bei Aktivierung von Transkription werden die Texte als Handschriftentranskriptionen gezeigt, ohne jeglichen Eingriff. Durch die Option Edition werden sämtliche editorischen Eingriffe übernommen (graphische Regularisierungen, Zeichensetzung, Auflösung von Kürzeln, Korrekturen). Der Button Eigene Einstellungen ermöglicht eine persönliche Einstellung dieser Optionen. Dazu im Detail hier.

  2. Codexansicht

    Über die Handschriftenübersicht ist die Codexansicht erreichbar. Wählen Sie die entsprechende Handschrift und blättern Sie im Digitalisat. Dem digitalen Faksimile werden wahlweise die Transkription oder die editorische Anmerkungen zur Seite gestellt.

    Um die Transkription einer Handschrift anzuzeigen, aktivieren Sie den Reiter „Transkription“. Sie können auch im aktivierten Reiter „Faksimile“ den Button „Transkription“ drücken und die in einem Popup-Fenster sich öffnende Transkription direkt neben das Bild der ausgewählten Seite stellen.

    Die Optionen der Textdarstellung sind dieselben wie in der synoptischen Edition, mit der zusätzlichen Option der Anzeige physischer Zeilennummern.

  3. Volltextsuche

    Aktuell ist es möglich, innerhalb der Transkriptionen der Handschriften (auch nach Abkürzungen und deren Auflösung) zu suchen. Eine Phrasensuche über (aufgelöste) Abkürzungen hinweg ist in Vorbereitung. Innerhalb der Fußnoten kann gesondert gesucht werden.

  4. Annotationen

    Die Digitalisate der Handschriften können darüber hinaus annotiert werden. Jede Annotation, die über ein komfortables Webeingabeformular angebracht werden kann, ist mit dem Namen ihres Urhebers versehen, und ist eindeutig referenzierbar und damit zitierfähig. Korrekturen sind über eine Versionierung möglich, so dass jederzeit frühere Versionen einsehbar sind. Als Datenmodell für die Applikation fungiert das „Open Annotation Collaboration Model (OAC Model)”. Die entsprechenden Textzonen im digitalen Faksimile können über frei zeichenbare Polygone referenziert werden. Über die Annotationen können so auch semantische Verknüpfungen auf externe Objekte erstellt werden.

  5. Technik

    Die Produktion und Präsentation der Handschriften-Digitalisate erfolgt über das in Heidelberg entwickelte Workflowprogramm DWork. Dabei werden bei der Digitalisierung und der Internetpräsentation die derzeit gültigen Standards (z.B. METS/MODS), die auch in der aktuellen Fassung der „Praxisregeln Digitalisierung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) dokumentiert sind oder die sich als Austauschformat etabliert haben (z.B. IIIF), eingehalten. So werden die Digitalisate über eine übersichtliche und schnell nachvollziehbare Oberfläche weltweit frei zugänglich angeboten. Über DOIs (digital object identifier) ist das Zitieren ganzer Bände oder einzelner Seiten möglich und ein digitales Inhaltsverzeichnis erlaubt den schnellen Zugriff auf Einzelabschnitte. Die Bände stehen als PDF-Download zur Verfügung, eine bequeme Nutzung auch auf mobilen Geräten ist dank Responsive Design möglich.

    Technische Basis für das Editionsmodul ist die XML-Datenbank eXist. Die Transkriptionen und deren editorische Anreicherung wurden im XML-basierten TEI-Format (Text Encoding Initiative) durchgeführt.