Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: XXI
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wahre lieb sey, Der lese die geschrifft
und merk dabey.

£. Der Wähche Gast, wo der Ver-
fasser sehr deutlich Thomasin von Verrcrc
heifst. Es hat viele kleine sehr niedliche
allegorische Figuren.

3. Boners Fabeln, gleichfalls mit bun-
ten gemahltcn Figuren. .

4. Eine Sammlung Erzdhlufigeii mit

moralischen Anmerkungen von dem

o

Triclmcr, welcher im i5ten Jahrhundert
lebte. Die erste hat die Ueberschrift:
Was nutz von der mefs kumpt, wer mit
auflacht dabey steet.

5. Ein Gedient Herrn Freydanks von
dem Hof und. von der Welt Lauf.

* No. 6q. Eine Handschrift auf Pa-
pier aus dem 'Ende des i5ten Jahrhun-
derts, welche eine Sammlung zum Theil
drolliger Erzäblungen enthalt. Die erste
ist von einem Sperber, welcben eine
junge Nonne für ihre Minne eintauscht.
Am Ende der i2ten Erzählung heilst- es:

Der disu red hat bericht
Vn fürnraebt in oeticht
Der wirt euch allen hie bekant
Er haisst hennan fre.ssant
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