Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 11
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An ritterlichem köffe

Ward er in hoher wird wit erkennet

Sin mutter kund in ziehen wol mit zarte

Sie sögt in selb mit ir brüst

Dez wart er wol vor valsche der be-

wartc. —
— Alz der künegimie
Ir kindel ward getöffet
Do kert sie all ir sinne
Mit fliz an in nu ward öch er geslöffet
In sin wester claid so wol dem wibe
Diu da gebar so raine fruht
Man kog der muter ere an sinem libe

u. s. w.

Das Ende des Gedichtes ist sehr be-
schädigt; die Handschrift schliefst mit
Sigunens Klage um Parzijall und endigt
folgeudermafsen:

Ach diner werden truwe
Berurt mich solich mangel
Diu tägeliche riuwe
Mir gen hertzen wirfFt scharphen angel
Vor...rz pin dor korder wohl g----
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