Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 13
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Himel vnd erde lielt embor vir live bende
ÜDin redin immer ist gar vngefehtet
Samist din hoch vnd auch din breit
Din lenge din tieft die ist gar vnge-
■trehtet.

Swie doch gedancke gahent
Snel vor allen dingen
Die nimmer dargeuahent
Daz sie dinen gewalt mugen erswingcn
Nach din herschaft also vber erözze
Keiser aller kunige

Bis dv got herre vnd nieman din genözze.

Zu prisen vnd zu rümen
Ist immer din oetihte
Sint dv reine blüemen
Himel und erde beschaffen hast von
nihte

Den himel mit der engelschar geheret

Die erden mit e;ezierde

Da von din lop in himel wirt gemeret.

Der berge vnd tal vnd steine
Holtz wazzer vnd all ertreiche
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