Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 17
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Hie wart titurel geborn
Gehernde was die reine
Ein kint also gehevre
Daz hat vnder beine
Mannes mal der sit mit starckem fevre
Vf heim lieht der zimirde vil verbrande
Von siner hant mit tröste
Die sprizzen gar den schein der sunne
bände.

Zum Vergleich mit der erstem Hand-
schrift führe ich noch die Geburt Purzi-
Jalls an:

Do genas die vil gehevre
An dem ahten tage des kindes
Mit hoher seiden stevre
Fürnv der lande frevde vnd des gesindes
Da sie von warheit horten wol die me-rs
Daz die herzenloyden fruht
Daz kindel reine süzze ein degen were.

Die fürsten alle geliche
Keiner danne wolde
E daz die eren riche
Nach den wochen sehsen als sie sold«

B
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