Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 35
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Hört wie dieselbe botschaft eyne glocke
Wol über tusent rast erwarp
Do von eyn hoher graul sit In kämpfe
starp

Hört wie ob sin vbermut zu valscbe In
locke

Hört wie es vmb die gloclcen stat
Artuses klenysere
Die musten lau Ir kunsten scball
Wie selbe glock In allen durch Ir oren
hal

Des wart die massen, an freide lere.

Diese mystische Einleitung wird noch
durch mehrere Strophen fortgesetzt, und
die Geschichte selbst schliefst sich ohne
weitere Äbtheiluna an dieselbe an. Erst
nach der 5$sten Strophe bekommen die
Abtheilungen Ueberschriften und Zeich-
nungen, von denen ich einige hier an.
führe, weil sie den Gang der Geschichte
bezeichnen.

Wie die hertzogin eynen falcken In
der hand hat vnd Im ein güldin schellen
von sinen füssen nam vnd die erclangte,

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