Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 41
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Da sich vrloubte das dem Antschowfin
Teil wen die mynne sich aber nicht en-
sinne.

Sy schosz da dar jr böltzelin
Das es weisz got inuste die lengeby ir sin
Da von die röte kam darnach die bleiche
Doch det sy es mit schöner zucht
Wie sy doch gefallen wer in mynne
sucht

Ich wen die mynne jm ouch dy fünkel
sleiche

Den man nande von Prabant da er von jr
solt scheiden

Sy was wol jn so zarter hur

Das keyn rigel helff vor solches hertzen
tür

Das sich nach mynne künde vrewen vnd
deiden.

Dieplicben'wurden blick gesant
Von jn beiden wan die mynnzu sammesv
bant

Ich wen der ^Antschowfin vil rechte zw-
semt
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