Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 44
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Das jn selbe zu des hymels trone trag
Hab er daran icht fremder sprach ge-
buwe

Vnd durcb rym etliche wort nicht sy
Ein evangely das das die sele
Nicht beschur wan man gein der süsse
wegend ist die für das die
Darumb nicht werde dort die quele.

Hat er schabt nicht künste hört
Das er hab die wort verschroten vnd
verbort

Das sy durch gropicht meisters kunst

verheltze

Vnd nicht zu riche noch zu schwach
Sin jn gedone als der von Eschenbach
Sy schon florieret mit rieh witz gesmeltze
Wan er in der kunste es sy worht nach
sin luste

Es ist so meisterlich erhaben
Sin gedieht wer eben stempfft in das ,
egraben

Das ich den prieff er hab kunst vnder

brüste.
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