Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 48
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des Dichters. Die Handschrift ist auf
Pergament, in gespaltnen Colurnnen, sehr
schön geschrieben, und enthält 159 Blät-
ter in Folio.

Der Anfang ist:

Got hei're an angenge got
Gewalt ich kvnich sabaoth
Immer vnd ewich din gebot
Vor aller engeclicher not
Din cristeiiheit behüt
Durch alle dine gut
Vber alle dinch hast du gewalt
Dine w7under diu sint mannichvalt
Wie vil ir ist der werlt kunt
Noch enwart nie so wiser munt
Der da zu vollen tugcn
Daz er si halp gezeln mugen
Waz ir die wisen haben veriehen
Daz ist von diner helfe geschehen u. s. w.

Nach dieser Einleitung hebet das Ge-
dicht an:

Wolt ez den luiten wol behagen
Ich wolt gern ein wenich sagen
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