Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 51
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Endlich nimmt ei- seine Zuflucht zur
Zauberey, verwandelt sich in einen
Drachen, und dringt so in ihr Zimmer.

Do duhte di lumiginne
In slafendem sinne
Wi si da minne neme
Diuir eheir queme.

Bl. 6. Alexanders Geburt:

Do daz kint wart so alt

Daz man im namen gehen solde

Wie ers genennen wolde

Dez vragten sie den kunig

Der waz wise vnd frumis:

Er sprach sin name si; eu bekant

Alexander ist er genant

Er machte so groz hochgezit „

Daz beide vor vnd sit

Also riche en ist geschehen u. s. w.

Bl. 32. Alexander zerhaut den Gordi-
schen Knoten.

Alexander kom gegangen
In daz tempel da vant er hangen
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