Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 71
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Vnd ein ber vor im lege
An zwo ketten gehyndea
Daz er gie in kurzen stvnclen
Daz in der ber ane sach
Vnd die zwo kettene zerbrach
Er liesz den kaiser drate an
Daz werten alle sine man
Done mohte in nieman bewarn
Her ber begreif in den arn
Daz fleisch er im abe brach
Voitze man daz bein blos sach
Von den selben Sachen
Begvnde er aber wachen u. s. w.

Das Ende dieses Gedichts lautet
2. folgendermafsen :

Do beweret aber karl daz
Daz ein selich mensche selde birt
Dez menig mensche selig wivt
Sin reinv selde waz so gros
Daz sin vil maniger genoz,
Den er mit der gottes kraft
Beherte vor der heidenschaft
Der anders verlorn wcre
Nv wü ich enden disem niere
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