Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 124
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/Adelung1799/0156
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
Müsse ist yungen leuten vntugent
Tragkeit tzymt nicht wol bei yuget

11. s. w.

Nun handelt er von der Liebe, Treue,
Beständigkeit, Wahrheit,- Zucht u. s. vv.
•und unterstützt hie und da seine Lehren
mit Beispielen aus der Geschichte, z. E.
Bl» 24. den Satz, dafs keine Macht vor
Unglück schütze:

Also sag ich euch vor war

Wer vns wenet vndermachen gar

Der hat ymmer mue vil

Vnd mag doch nicht getun das er wil

Allexander quam an seinen^tot

Das er da mite hatte grosze not

Wen man richtet nach meistrschaft

So hat doch macht vnlane;e crafft

Alexander lebt zwelf iar

Vnd must macht doch lassen gar

Das selbe ich euch sagen wil

Vnd Julius der harte vil

Der werlt betwang mit meisterschafft

Doch erihalf ym nicht sein crafft

Wan do er wider heim kerte
loading ...