Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 134
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Liegen triegen mag wol seyn
Ir schenkin vnd jr druchsessin
Vnwird ist jr speysserin
Smeichen. jr ermel preysserjnn
Spar helbling der pforten pfiigt
Pfurpfelsack das gereich wigt
Ir marschalck ist her zitter ortt
Ir pütigler her witt wortt
Vngunst schreibet jr rechnung an
Her neidüg ist jr kapplan u. s. wt

Bl. 60. Ein mere von einem esell der sich
yn eines Lewen hawte vneselt.

Nu merckt ein peyspil vö de knech-

Die sich gar gern acht/? inechten

Ein lewen haut ein esell vant

]3ie thett er an vn kom ze hant

Frölich in den wald gerant

Yn daucht er w gar vnbekant

Yedoch die langen oren

Meldettn den rechten toren

Die sach man oben ausz rasen

o

Die tyer begonde er alle jagen
Auff vnd ab schier vn darnach
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