Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 135
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Sern maister yn dortt lauifen sach

In der hewtt die er vant

An cyn sayl er jn do pant

Vnd leytt yn an uil grosz pein

Er sprach du must mein essel sein

Du macht wol tbum lewtt

Betriegen' yn fremder hewtt

Wer aber dich bekennet >

Jiszell er dich nennet

Wer sich noch desz nymet an

Des er nicht wol beweren kan

Begreifft denn ein weiser anan

So gelingt ym do für ich es hau

Als dem eszell hie gelang

Yn der lewen hewt soran£

Wenn ym der palck wirt abgezogii

Yn dem er mächn hat betrogen u. s. w.

Bl. 72^ Von dem hobst vnd voti sein Car-
dinnln. 1

Do got gab Sand petter sein segen
Vnd hiesz yn seiner schaff pflegen
Er hiesz in auch nicht schaff beschern
Nun schern die pfaffen alle gern
Der habt enrucht wer beschirt
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