Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 192
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An den päbsten gemain
"Was ainer vnrain
Ob die andern waren
Recht mit jrer parden
Vnd mit hailigem leben
Ob jn got der Er bett gegeben
Das cban icb recht gewissen nicht —

— Da ze Rom was ain weib
Die hett wolgestalten leip

Vnd bett sich gestellt als ain mann
Niemand für ain weib sy cbund han
Die ward ze pabst da erweit —

— Doch was si wandelbar

Das si was weib vnd wolt sein man —

— Was si wunders da getreib
Die weil sy ze Eabst da belaib

Des chan ich nicht gar gesagen u. s.w.

Rl. 205. die Geschiebte Pabsts Leo,
eines Spielers, der sich dem Teufel ver-
schreibt , um Pabst zu werden, und dem
dann die Zunge ausgeschnitten wird und
Arme und Füfse abgehauen werden.

Bl. 207. mal wie man einem Babst die
Zungen aussneit.
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