Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 200
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Das ich von dinen gnaden ger
Send mir dines hayligen gaystes fuir
Vnd diner werden mutter seiur
Das ich mins tichtes anfan«;
Bring zu aynem guten auszgang
Verl ich mir wyshayt synn vnd kunst
Des han ich lange zeit gewunst
Vnd lust mich von myns hertzen
grund

Das ich von grosz kunig Sigmund
Dem lobwirdigen fm*sten schon
Ticlit vom Contzili sydonion
Das allerbest ich kann und mag
Vnd von dem Romischen kunig sag
Die hohesten wirdikait vnd err
Von der ich ye hört sagen mer
Die got ye farsten gab in tzeit u. s. w.
— Do ich also stndiret vnd lasz
Do fuget es sich von geschieht
Datz ainer nach mir fraget vnd spricht
Wa ist mein frewnd Thoma Prischuch
Von jiugspurg den ich fleyszig such
u. s. w.

Dieser ainer erzählt dem Dichter nun
alles was auf dem Concilio vorfiel.
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