Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 202
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Der aller maist sund hat volbracht

Ze hell ze fegfur er bald geacht

Hab im sein gewin nit mer sin geb

Der in sollich suntlich wesen leb

Das ist der sei ain ewig schlag

Damit ich dem Ticht ain end ich sag

Das ich hunig Sigmund berait

Im lob seinr höchsten wirdikait

Den ich vor allen fursten breisz

Dar an ich gelegt hari meinen fleisz

Das es kunig Sigmund wol geuiel

So für ich auf gelucks kiel

Vnd dücht mein müe nit ze swer

Das mein arbait verlorn war

Das ticht ausz gemachet ist furwar

Da Crist hat viertzehn hundert jar

Im achtzehnden jar es gieng

Das sich der glantz all ertst an fieng.

Das Ticht vonCostentz ist genent
Des hailigen Contzilis fundament
Wer des tichtz namen geren weszt
Es haist des Contzilis grünt vest.
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