Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 227
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So wolt ich zwar im weintr howen
Vnd hett die sinn ze weschen geben.

l. Ein Mhmelied von 6 Strophen, das
ich ganz hersetze.

So wol dem tag die nacht
Die müsse selig sein.
Do ich ansach die zartn
Xjiebn frawcii mein
Ich lob die zeit vnd auch .die stunt
Do sy mir ward ze tail
Ich lob im rosenvarwen mund
Der brehet als das abentrot
Ir gut die liat mich an^ezunt.

Ich lob ir bar gar wohl geuar
Ir claren äugen min ich war
Mit scharpfen lieben blikchen
Ich lob ir zen fiir helöenbein
Ir beisei runt vnd nicht ze Idain
Sie ist mit guten sitten.

Tch lob ir brüst für berlen weiss
In rechter gross nach allein fleiss

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