Adelung, Friedrich von  
Altdeutsche Gedichte in Rom: oder fortgesetzte Nachrichten von Heidelbergischen Handschriften in der Vatikanischen Bibliothek — Königsberg, 1799 [VD18 13935984]

Seite: 242
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Stoltz ir wenglin rosen far

Vnd lylien weisz ciarunder

Mich nyrhpt michel wunder

Das jre ougen sind so klar

Sie siehet sara ain Adelar

Wolgeschaffn was jr naspain

Weder ze kurtz noch ze klain

Ir mund darunder rosenrott

Er ist selig dem sie jr küssen bott

Ir kyne weisz synwell

Ir kele was ain lautter vel

Da durch sach man des weyne»

schwanck
Wenn die schone frowe dranck
Ir zene sam ain helffenpain
Ir ȟng sam ain guldin zayn
Ihr achsel vil seuberüch
Ir hende ir arm ritterlich
Stunden jr zu wünsche wol
Ir hertze das was tugent vol
Wer jr an jr ougen sach
Dem tätt jr mynne vngemach
Ir leybe der was gewollen
Ze wvnsch wol enuollen
Vnder jrer gurttel stundt ayn stayn
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