Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1881 — Heidelberg, 1881

Seite: VII
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VI!

11. Juli 1853. Grundsteinlegung zuin Speyerershofc.

23. Sept. 1853. Einführung der Straßenbeleuchtung mit Gas.

31. Okt. 1853. Eröffnung des Stadttbeaters.

1853—1855. Erbauung des Chem. Laboratoriums in der Akademiestraße.

1856. Abbruch des Mannheimer Thores.

23. Okt. 1862. Eröffnung der Eisenbahnstrecke Heidelberg-Mosbach,

1861—1863. Erbaunng des Friedrichsbaues an der Hauptstraße.

1862. Einführung der Gewerüefreiheit und erleichterten Nicderlassnng.
1864—1867. Aufbau des Thurmes der St. Peterskirche.

1868—1872. Erbauung dcs Thurmes der Jesuitenkirche.

12. Okt. 1868. Einweihung des Volksfchulgebäudes in der Plöckftraße.

22.24-Juni1869. Abstimmung über die Vereinignng der Confessiousschulen zu einer
gemischten Volksschule.

15. Nov. 1870. Erster Gottesdienft in d. St. Peterskirche nach ihrer Restanration.
1870—1874. Restauration des Innern der Jesuitenkirche.

3. Dezbr. 1873. Eröffmmg der Städt. Wolfsbrunnen-Wasserleitung.

10. Mai 1873. Enthüllung des Kriegerdenkmales auf dem Städt. Friedhof.

17. Juli 1873. Eröffnung der Eisenbahnstrecke Heidelberg-Schwetzingen.

20.Sept. 1874. Erster altkatholischer Gottesdienst in der Heiligeistkirche.

1874—1875. Erbauung des Physiologischen Jnstituts in der Akademicstraßc.

21. Sept. 1876. Anfang d. Gewerbe- u. Jndustrie-Ausstellung d. Pfalzgau-Verbandes.
1. Okt. 1876. Eröffnung des neuen Akadem. Krankenhauses a. d. Bergheimerstraße.
Dezbr. 1876. Eröffnung der Rombach-Wasserleitung.

7. Okt. 1877. Eröffnung der neuen Neckarbrücke.

16. Okt. 1877. Eröffnung der höheren Töchterschule.

Die vorstehenden Daten aus der älteren Geschichte Heidelbergs sind den Werken
von Kayser, Wundt, Schreiber, Häußer und Wirth entnommen.

Aur Ltatistik der ^tadt ^eidelberg.

Geographische Lage.

Länge 6° 22< östlich von Paris, nördliche Breite 49o 24'. Meereshöhe des Bodens
dcr Heiliggeiftkirche 116,1 Mtr. Das Schloß liegt 205 Mtr., die Molkenkur 293 Bttr.
nnd der Königstuhl 569 Mtr. über der Meeresfläche.

Bodenbeschaffenheit.

Heidelberg ruht meist auf Diluvial-Mlagerungen, auf Sand, Kics und Gcröll,
welches vorzugsweise aus Kalkstein, Granit und Sandsteintrnmmern besteht. Die
Berge um die Stadt beftehen aus buntem Sandstein; dieser ruht auf Granit. An
mehreren Orten lagert zwischen Beiden rothes Todtliegendes.

Ltima.

Nach den Beobachtungen der Meteorologischen Station dahier beträgt die mitt-
lere Temperatur nach dem Durchschnitt aus den wahren Tagesmitteln in den Jahrcu
1871 -80 (nach 6sl8iu8), für:



Jan.

Febr.

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

' Sept.

Oktbr.

Nov.

Dezbr.

1871

_

3,74

3,53

7,85

9,71

12,66

14,46

19,49

19,76

17,31

7,78

2,70

3,48

1872

4-

2,80

3,90

7,25

11,25

14,29

16,98

20,36

17,55

16,14

11,17

8,08

4,93

1873

4-

4,61

2,10

8,01

9,06

11,76

17,84

20,92

19,24

14,29

11,61

6,05

2,15

1874

4-

2,98

1,86

5,89

12,30

11,47

18,24

22,26

17,25

16,71

10,04

2,85

—0,14

1875

4-

3,29

-1,12

3,88

10,22

15,68

18,76

18,60

20,08

15,82

8,87

5,03

-0,91

1876


2,11

3,08

6,16

11,09

11,41

18,18

19,63

19,80

13,79

12,17

4,25

5,92

1877

4-

5,16

5,14

4,10

8,90

11,43

19,93

18,06

18,85

11,76

8,43

7,80

2,44

1878

4-

0,98

3,65

4,71

10,48

15,08

17,26

17,93

18,30

15,43

11,00

5,13

0,23

1879

4-

0,29

3,58

4,65

8,38

11,54

17,08

16,09

19,02

15,56

9,23

3,11

-7,14

1880


2,31

2,81

7,64

10,69

14,20

16,12

19,48

18,12

15,78

9,63

5,65


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