Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1881 — Heidelberg, 1881

Seite: 218
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Getijihren-Tarif siir -as Vor^eigen der Sehrriswiirdigkeiten des
Heidelderger Schlosses.

V. Für die Vorzeigung des Jnnern der Schloßruine einschließlich des großen
Fasses:

Für eine Person, die allein gcführt wird .... 1 Mk. — Psg.

Für zwei und drei Personen, die gleichzeitig geführt werden,

zusammen.1 „ 50 „

Für vier und mehr Personen, die gleichzeitig gcführt werden,

für jede Pcrson.— „ 50 „

ö. Für die Vorzeigung des großcn Fasses allein:

Für eine Person, der dasselbe allein vorgezeigt wird . . — „ 20 „

Für zwei und drei Personen, denen dasselbe gleichzeitig vorge-

zeigt wird, zusammen . . . . . . . — „ 30 „

Für vier und mehr Personen, dcncn dasselbe gleichzeitig ge-

zeigt wird, für jede Person.— „ lO „

Dabei werden nur solche Personen, welche über zehn Jahre alt sind, in Berechnung
gezogen.

Städtische Knnit- und Ätterthümersammlung im Friedrichsban des

Schlolses.

Die Sammlungen sind das ganze Jahr über und zu jeder Tageszeit für das
Publikum geöffnrt.

Einzelbillcts.

Für größere Gesellschaften, sog. Familienbillcts, lfür je

3 Personen giltigj.

Jahreskarten für cine Person . . . .

„ „ Familien.

- Mk. -10 Pfg.

2

o

^10



Auszrlg des posttarifes

für Verfendnngkn innerhalb des Drutschen Neichspostgebietes.

I. Gewöhnliche Briefe: fraukirt ttttfrankirt

Porto biS zu 15 Gramm eiuschl.10 Pfg. 20 Pfg.

„ übcr l5 bis 250 Gramm eittschl. . . . 20 Pfg. 80 Pfg.

II. Postkarteu müsscn srarikirt werden. DaS Porto betrügt:

a. für iede einsache Postkarte.5 Pfg.

I>. für jede Postkarre mit Antwort.10 Pfg.

e. für jede Weltpostkarte.10 Pfg-

III. Drucksachen müssen srankirt werdcn. Gewichtsgrcnze: 1 5lilogramm.

Porto bis 50 Gramm einschl.8 Pfg.

„ liber 50 Gramm bis 250 Gramm cinschl.10 „

„ „ 250 „ „ 500 „ „ . . . . 20 „

„ „ 500 „ „ 1 Kilogramm.80 „

IV. W aarenproben müssen frankirt werdcn. Gcwichtsgrcnze: 250 Gr.

Porto obne Rückficht auf Entfermmg nnd Getvicht für jede Waarenprobe:
10 Pfg.

V. Für Einschrcibesendnngen (Briefe, Postkarten, Trncksachen, Waarcn-
proben und Packcte ohne angegcbenen WertlO ist außer dem betr. Porto
eine Einschreibegebühr von 20 Pfg. ohne Rücksicht anf Entfcrnnng nnd
Gcwicht zu entrichten.

Für Beschaffung eines sogeit. Rlickscheines weiterc 20 Pfg. Wcrthangabe
ist bei Einschrcibesendungcn nicht zuläfsig.

VI. Posta nweifungen sind bis zu 400 Mark znlässig. Die voransznbezahlcnde
Gebühr beträgt:

bis einschließlich 100 Mk.20 Pfg.

über 100 bis 200 Mk.80 „

über 200 bis 400 Mk.40 „
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