Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1885 — Heidelberg, 1885

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26. März 1848. Große Bolksversaimiilimq im Lchloschofe.

24. April 1848. (Ostermontag.) Glnrucken von Freischaaren aus der Gcgend oon
SlMZheim, wclche von der Bnrgerwchr znrückgewiesen werden.

22. Inni 1849. Mieroslawskp zieht mit den Trnmmern scincr dci Waghänsel ge-
schlagenen Armee dnrch die Stadt. Eine Adtheilnng seiner Leiite
legt anf dcr Neckarbrncke eine Mine an, nm sie zn sprengen, das
Pnlver wird abcr von Heidelbcrger Bnrgern hcratte-genommen.

28. Iuni 1849. Prenßische Truppen bcsevcn die Stadt.

11. Inli 1858. Gnmdsteinlegnng znm Speyerershofe.

28. Zept. 1858. Ginfnhrnng der Straßenbeleuchtnng mit Gas.

81. Okt. 1858. Gröffnung des Stadttheaters.

1858—1855. Grbauung des chcm. Ltiboratoriums in der Akademicitraße.

185>6. Abbruch des Mannheimer Thores.

1861. Dcr Deutsche Handelstag hält hier seine erste Bcrsammlnng.

28. Okt. 1862. Eröffnnng der Gisenbahnstrecke Heidelberg-Mosbach.

1861—1868. Erbauung des Friedrichsbaues an der Hauptstraße.

1862. Einführnng der Gcwerbefreiheit und erleichterten Niedcrlassung.

1. Augttst 1866. Ein preußisches Bataillon rückt ein.

1864—1867. Aufbau des Tmmes der St. Peterskirche.

1868—1872. Erbauung des Turmes der Jesuitenkirche.

12. Okt. 1868. Einweihung des Bolksschulgebäudes in der Plöckstraßc.
22.24.Imü1869. Abstimmung übcr die Bereinigung der Konsessionsschulcn zn ciner

gemischten Bolksschule.

15. Nov. 1870. Erster Gottcsdicnst in der St. Petcrskirche nach ihrer Restanration.
1870—1874. Nestauration des Jnncrn dcr Iesnitenkirche.

10. Mai 1878. Enthüllung des Kricgerdeukmales anf dem ßädt. Friedhose.

17. Juli 1878. Eröffnung der Eiscnbahnstrccke Heidelberg-Schwetzingen.

8. Dezbr. 1878. Eröffnung der städt. Wolfsbrmuien-Wasserleitnng.

20. Sept. 1874. Erster altkatholischer Gottcsdienst in der Heiligaeistkirche.

1874—1875. Erbauuug dcs phijsiologischen Jnstituts iu der Akademiestraße.

21. Sept. 1876. Anfang d. Gcwerbc- u. Jndustrie-Ausstellung d. Pfalzganverbandes.
1. Okt. 1876. Eröffnung des neuen akadem. Krankenhauses a. d. Bcrgheimerstraße.
Dczbr. 1876. Eröffnung der Rombach-Wasserlcitung.

7. Okt. 1877. Eröffnung der neuen Neckarbrttcke.

16. Okt. 1877. Eröffnung der höheren Töchterschule.

Die vorstehendcn Daten aus der älteren Geschichte Heidelbergs sind den Werkcn
von Kayser, Wundt, Schreiber, Hänsser und Wirth entnommen.

Zur Statistik der Stadt Heidelberg.

Geographischc Lage.

Länge 6v 22' östlich von Paris, nördliche Breite 4M 24'. Meereshöhe des Bodens
der Heiliageistkirche 116,1 Mtr. Das Schloß liegt 205 Mtr., die Molkenknr 298 Mtr.
und der Königstuhl 569 Mtr. Liber der Meeresflttche.

Sodrnbeschaffenhkit.

Heidelberg ruht meist auf Diluvial-Ablagcrungen, aus Saud, Kies und Geröll,
wclches vorzugsweisc ausKalkstein, Granit und Sandstcintrttmmern bestcht. Dic Berge
nm die Stadt bestehen aus buntem Sandstein ; dieser rnht aus Granit. An mehreren
Orten lagert zwischen beidcn rotes TotliegendeS.

Llima.

Nach den Beobachtungen der meteorologischen Station dahier beträgt die mittlcre
Temperatur nach dem Durchschnitt auS den wahren Tagesmitteln in den Jahrcn 1871
—84 (nach Eelsius), fttr:
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