Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1887 — Heidelberg, 1887

Seite: 187
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Nr. Firma: ! Nr. Firma:

48 (5untz L Cie. Wilh., Bankgeschäft Mhm ! 40 Morr Georg, Kanfmann Mhm

22 CUmer, Hotelbesitzer Mhm I 27 Müller, Hotelbesitzer

21 Fnchs H.,' Wagensabrik ! 48 Museum, Aktiengesellschaft

20 Friedhof ! 23 Poth Ph., Mannheimer Petrolenm-Jm-

37 Fürst Alex., Rechtsanwalt ^ port Mhm

11 Gaswerk Städtisches ! 36 Reichenheim Tr. mell., Augenarzt

17 Geigcr W, Bahnhofrestanrateur ^ 5 Reis Gebrüder, Kunstwollefabrik

32 Genz C., Mühlenbesitzer Mhm , 1 Reis W., Baumwollabfälle en

50 Groebe Nachf., Delikatessen u. Fischhdlg. ^ 44 Scheuer, Hirsch L Schloß, Bank-
31 Gabler Anton, Hotelbesitzer ! geschäft Mhm

47 Hatz Zean, Lohnkntschcr > 41 SchisferdeckerTr.. Fabrikant, in Neuen-

R f H"d->b«g°r ANi-„b>m,-r-i Mhm > ^ .Ziff-rd-ck-rLS°h„-.<5-m.Fabr.MlM
lli S-lmr-ich L Ci-.. Nag-lfabrik i„ Wi°b- 13 ^ Schro-dl Fr. ,Oli„g-r,. Br°„°r-i

40 Heubach R., Ltaatsanwalt a. D. ^ 26 oon Schenk Gebr., Chcmische Fabrik
42 Kcller L Cie. Chr. Mhnr 45 Staatsanwaltschaft, Großh.

10 .^oesters Bank Mhm ! 18 Stadtgenlcinde Heidelberg

10a «oestcr (Billa) 20 Stauch, Ios. Nachf., Kaufmann Mhm

4«; Landfried P. I., illalifmann Mhm 30 Wachter Ph., Cafä (H. Wagner) Mhm

33 Lossen Hch. Dr., Drnckerci nnd Berlag ; 4 Zimmermann Ph., Spedition

des Heidelberger Anzeigers !

Fernsprechstellen der besonderen Telcgraphenanlage dcr Stadtgemeinde Heidelberg:

1. Rathans (Bcrlnittelnilgsstelle für Nr. 2 2. Polizeiwache Bismarckplatz
bis 3) ! 3. Pnmpstation Schlierbach

Ariweisurrg

zur Benntznng der Fernsprecheinrichtungen.

Allgemeine Bemerkungen.

Dic Benutznng der Fernsprechvermittluug stcht den Teilnchmcril in den Tages-
stnildcn im Sommcr von 7 Uhr, im Winter von 8 Uhr morgens bis 0 Uhr abends frei.

Zm gcgcnseitigen Interesse sämtlicher Beteiligten ist cs dringend crwünscht, die Zcit
der Bcnntznng der verlangten Berbindungen möglichst abzukürzeil.

Beim Ruhen der istorrespondenz mnß der lose Fernsprecher in dem aus der Border-
scitc des Gchänses hervortretenden Haken hängcn, weil nnr unter dieser Bedingung dcr
Wecker in Thätigkeit treten kann.

Währcnd stattfindender Unterhaltung sind zum Hören beide Fernsprccher — sowohl
der lose als der nur mit seiner Schallöffnnng aus der Vorderwand des Gehäuses hervor-
ragende — gleichzeitig zu benntzen, man hört so mit beiden Ohren; beim Fortgeben ciner
Mitteiluug lvird der eine Fernsprccher am Ohr behalten, während rnan gegen die Schall-
öffnung des anderen Fernsprechers spricht.

Zn einer guten Berständigung ist kein sehr lautes, wohl aber ein dentlichcs und nicht
zn langsames Sprcchen ersorderlich. Die Schallöffnung des Fernsprechers ist dabei nicht
nnmittelbar gegen den Mund zu legen, sondern etwa 3—5 Centimeter davon entsernt zn
halten.

Während starker Gewitter wird cmpsohlen, das Sprechen möglichst auf dringende
Fälle zu beschränken.

Jm Jntereffe einer schnellcn und sichcren Bedicnung der Teilnehmer durch die Ber-
mittelungsanstalt wird den Teilnehmern die genaue Beachtung der nachfolgenden An-
ordnungen dringend empfohlen.

I. Teilnehmer L wünscht mit Teilnehmer U zu sprechcn.

Zu diesem Zwecke weckt L zunächst die Vermittelungsanstalt, indem er einmal kurze
Zeit gegen den an der Vorderseite des Fernsprechgehäuses befindlichen Weckknopf drückt;
hieranf hebt er den Fernsprechcr vom Hakcn, hält ihn behufs Entgegennahme der Mit-
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