Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1888 — Heidelberg, 1888

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44 Das Saden im Neckar betr.

Wir nuichen iviederholt darmif nnfiiierksam, das; durch ürtspvlizeiliche Vüischrif!
vom 4. AiiMst 1884 das Badeu i»i üfttiieu Veckeir lniuis des t7rIes LchIierl>uch uud der
Stcidt Heideldcrit mit üder ülme Be;ckei1»»p eiues Zuhrzcttges nur iiiuerlmlb dcr durch
Pfähle »bgegreiiztc» Badplätze u»d uuter de» dureh die Wuruuugsluselu fesigesteUu'u
Beschrünkiuigeii gestuttet ist.

Lülche Budeplätze bcfiiidc» sich uu der ch'eckurwüithwiese uuterhulb der Ber>u
heimermtthlc (tz>ementwerk vo» Schisferdeckcr w Sölmei.

Uiimittelbur »»tcrhulb der iieueu Ncckurbriicke beim sügeiluumett Murderhuusclicu
ist eiil Budeplech uicht wicder eiugerichtet woideu; dus Budeu dürlselbst ist deshulb vcr
büteii. Buwiderpuiidliiilgeii werdc» uu tz>>eld bis zu l«> Mk. besirusl.

(4. Das iörtlttcn von Eisttächrn brtr.

Ortspolizeiliche Borschrift vom 2u. ^ebruur 1877,.

1,1. Wer vsfeutlich dnrch die Bciiuugeu, durcli Auscliläge vder d»rch tzlussicllcu
vüil Bäuke», Fegeu der chisflüclie uiid ülmliclic Bcruusiulluugcii dus Publiittiii ;um
Besnche vo» (Wsbcihueii i'eruulusit, liut sputeteus um iwrhcrgchcudett Bugc dics vcim
Bczirksumtc u»ziizeige>i »iid u»f Berluugeu dieser Bclwrdc durch ei» schriiklichcs Beug
»is des z» diesem .Pvccte bestellte» Sucliverstäudigcu über dic Trugsühigkeit des d'uscs
sich uiiSzuweiseii.

z; 2. (5'iii solchcs Bcttguis kuuu uuch uiiftcrdcm jcderzcit vo» dcm Bezirksumle ucr-
luugt werdcii.

iz ck. Die Verbiiidlichkciteu licgc» ebeusowülil Privulpersüue» «litttcriielmieru ,
nls deii Vorstättdcii voii Verciueii (Schliuschtthklttbs ic.I üb.

(s 4. Die (^riieiittttlig des Suchverstättdigeii »ud seiues eiivuigcii Stellvcrlreicrs,
sowic die Bestimmttiig der (tzebuhr, Ivelche cr sür dic lluiersuclmug iiud die tzliisstclluug
des .fteugnisses zn verluiigen hut, gcschiehl diirch dus Bczirksumt.

tz 7>. Tus BezirkSumt kuiiu, sobuld dic (tzesul'r eiucs (riubr»cl,s vürliegt, jcderzeil
duS Betreten der (^isflüche mid die 6'riussmig vou ft'ittluduugeil hiez» »»lersugeii.

ß <!. Wer, nuchdein dus in ^ k> erwälmte Verbot bekuuul gemucht ist, die (' issläche
iioch feriier bctritt, wird un Geld bis zn M Viurk bestruft. 1(»i P.->-chr.-<V'wB. >

Blle süiistigen llebertretttuge» dicser Vorschrist ivcrdeu mit ft-wldstrufe bis z»
7>I> Murk geuhndet. (^ 1<>8 Ziff. 2 P.-Slr.-tz>;es.-B.>

41. Dkn Vtrlrehr mit Uachrn anf dem Ncckar bktr.

Ortspülizeilichc Vvrschrist vom 24. September 1880.

Wer sich dumit befussen will, Perscmeii uuf dem Neckur iu Vuchcu z» befürder»
oder überzilsetzeii, inils; ttiittdesleus 15, Buhre ult sei».

(Mcril mid Vormüiider siud sür Vuwiderhmidlmigcu gcgen dicse Vorschrist seitcus
ihrer üiittder imd Pflegebefohleiieli veruntwortlich.

.1. Das pftrdrschwtmmtn im Ukälar bctr.

Ortspolizeiliche Vorschrift vom 2<>. Juli 188,4. (^ 108 »M 5> des P.-Str.-<dcs.-B.)

1. Das Schwemme» der Pferde im Veckur durf mir stuttsiiideii:

1. uii der Schuchtel bei der ehemnligcii Vettciiheimcr Führe i» der Verlüiigeruug
der Fuhrtgussc,

2. un der Schuchtel hiuter dem ^chluchthmise.

An beiden Stellen dürseii die Pferde »ichl wciter i;i dcu Neckur getricbe» oder ge-
fiihrt werden, uls bis das Wasser die hulbe Höhe des Buuches erreicht.

^ 2. Zliwiderhuiidlttttgcn gegcn diese Vorschrist werdeii mit (tzeldstrufe biS zn
5>0 Murk bestruft.
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