Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1888 — Heidelberg, 1888

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0. Tie Abtritt-Toiiiien iiiiisse» eiilweder a»s veizinkleiu odei a»s beidc» Leilc»
mit Oelsorbe aiigestrichciiem 0 iseiiblech oder Hoiz gesertigt sei»; il>re 00ös;e, I-orm
»iid Verschrembuiig m»s; der polizeilich geuelmiigleu Noiiu»lzeich»»>ig ge»a» eiil-
sprecheu, welche sich a»s dem steidlischc» Buimmle besiudel.

Be! besoudereu Perliälluisseu siud Aiubiialmie», sedoch uur mit 0!eiiel,»iigii,ig der
Baupolizeibehörde, geslaitel.

H l>>. Au der Touue uiiis; ei» Ueberlaiisrolircheu augebraäit sei», durch >oelchee) die
,Hiissigkeit iu ei» dauebcii sleheudes Ueberlausbecteii abflies;eu kauu, weiin die Loiuic
»bervoll sei» sollte.

Tamit keiue Berstopsmig des chöhreheus slallsiude, mus; iu der Lo»»e au der Tlelle,
lvo das chöhrcheu augeschraubt Ivird, ei» Teihcr augevrachl seiu.

L? 1l. ,Tür jedes Haus ulilsseii die uölhige» Wechselloiliieii vorhaude» lci».

12. Au jeder Touue m»s; die Llras;e »iid Numiuer des .'szaiiscs, z» welcliei» sic
gehört, deullich mit Tetfarbe aiigestricheu jei».

^18. Tie Touue m»s; au eiuem solche» Ort zum t'-lebraiich aufgeslelli >ei», das;
sie leicht cutseriit u»d mit der Wechseltouue vertauschl lverdeu kauu. Ter 'Bode», aiis
Ivelchem die Touue stcht, mus; gut eeuieulierl sei».

rs 14. Wird als Tomleuraii,» die bisherige Abtriltgriibe bem'ilZt, so iü dieic sorg-
sältig z» rämue» uud z» reiuigeu, au zweckmäsüger Ttelle eiue kleiue Sliege mid mcher-
dem eiue Borrichtnug iNollei auzubriiigeu, welche die lcichlc Heraiisnahme der abzu-
siihreudeu Touue ermöglicht.

H 10. Iede ueue Tou»euei»riä>lmig mus; vor der Beuüpuug vo» dem aiiiilicheii
Eachverstäudigcu besichligt uud geuchmigt werde».

iz 10. Au Stelle der bcweglicheu Touueu iü auch die Äufstelluug der sog. P»mp-
tonueu gestattet.

Tie Pumptonne mus; aus verziuklem oder auf beideu Seileu mit Oelsarbe auge-
slricheuem Eiseublech gesertigt seiu. Tie plusstelluug hat iu eiuem Naume zu geichcheii,
der so gros; ist, das; die Touue vou alleu Seiteu »mgaiigeu werdeu kauii-, dei Bodcn
dieses Naumes mus; gut cemeutiert seiu. Die Tomie ist mit eiuem Mauuloche mid mit
ciuem (üutlecruugsrohrc z» verseheu. ^c(.Uere iü lusldicht i» d!e Touue eiuzulaiieu imd
mus; bis auf deu Bodeu derselbeu reiche».

Am oberen 0ude diescs Üiohrcs ist eiu (Ueiviude auzubriugeu, a» das der Lchlaiich
der EutleeruugSpumpe augeschraubt werdeu kauu.

Im Uebrigeu siudeu die ^ 7, 0, 10 uud 10 dieser Borschrist auch auf die Pmup-
toiliieu Auweuduug.

U. Abtritte uacl, dem c0rubeilspstem.
a. Borschristeu sür Neuaulageu.

rs 17. Abtrittgrubeu siud aus;erhalb der (Äebäudegruudfläche, abseitS der Straße,
vou deu Äruudmaueru des GebäudeS getrcuut u»d miudesteus 0 Meter vou Brumicil-
schachten, Brunueustnbeu uud vou den zum Oause uicht gehörigen Wasserleituiigsröhrc»,
sowie 1,N0 Meter vou der Nachbargreuze eulferut auzulcgeu.

Die Entferuiiug von der lliachbarsgreuze wird vou der Inuenseite der (0r»be
au gemesseu.

Wo eiue geuaue Erfüllmig dieser Borschristeu örtlicher Berhältuissc wegeu mmt
stattfiuden kann, siud die Cörubcu »ach dcu besoudereu Auorduuugeu der Baupolizei-
behörde herzustelleu.

L 18. Iede 0>jrube mus; uacli alleu Seilcu ihre eigcue Aiauern erhatte», lvclche
bei Berwenduug vou Bruchsteiueu o,40 Meter, bei Berweuduug von Backsteiueu miio
destens 1'/^ Normalsteiu (20m» la»g, 0,0<n, dick, 12 cm breit) stark sci» uud mit 6e-
ment oder hydraulischem Mörtel gemauert Ivcrdeu müsseu.

I-erner siud die Grubeii im Imieru mit eiuer miudesteus «>,I2 Meter starkeu Back-
steinwaud in Ccment acmauert iu der Wcise zu verkleide», das; zwischeu beideu Maiiern
ein 2cm breiter.Iwischeuraiim bleibt, welcher mil Cemeut aiiszugießen ist.

(s 10. Der Boden der Grube miis; aus eiuer 18 om dicke» Betouschichte hergestellt
werden, auf wclche sodann eiu Backsteiubodeu iu (5cment zu lcgeu tst.

Der Boden der Grube mus; von aflen Seiten gegen die EutleernugSvertiesnug hi»
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