Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1888 — Heidelberg, 1888

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GM Habeii. Lchlt.'re »liiß weit iind ebe»so tief sei», swvie sich immiilelbar
„iitcr der EinsteigeDefftiiiiig befiiide».

tz Ä). Iede 6trilbe »i»s; mit eiiiem uiit d'emeii! sienwiimeii, s,arle,i «>;ewölbe
libcrlvölbt weide».

f-21. Ter Bvde» der Griibe, die vier Biiiudslmlie» »iid das t^eivvlbe siud »,it
ciiii'iii tieglättete», l' m-,u starke» ^eiiieiilverpiil-e zu verjel,e».

ts22. Die Giiisteigc-Oesfiumg der bchube i» eiiiiveder uiit eiuer Tieiii- odei »ul
ciiier'Eiseiiplatle lusldicht z» veischliesie» »iid dürse» ,,, der lelztere» teiiierlei Tess-
„iiilgeii ziim Eiiileere», vo» tiiehricht, Äsclie, üt>lcheii,,vfä!teii ». dpl. aiipebrachl werde».

rs N. Die a»S de» l^ebäiide» i» die 'tlbtriltsiriibe siibrende 'fiileiliiiiq »i»s; a»-r
Eiseii- oder Lteiiipiitröhre» i» flleicher Weite wie die Mfal!röl>reii (2l. ,»> bcsiebe».

Keiiie lKnibe dars i»el>r al-> ü t.t»bif»ieter t)ta»i»i»l>alt I>abe».

rs21. Iedc bieriiach aiispeful-rie b-niibe i»»f;, cbe sie verpicht >vird, »ud vor ibrer
Veiiiilziiilg aeprilft wcrde».

Ziim,'jweeke der Prüfiiiip ist (biizeige bei der 'Baiipolizeibeliörde z» erstatle».

Es darf keiue (brnbc i» täebraiiel, sieiioiiiwe» iverde», bevor sie vo» dei» awtliclieii
Sachvkrsläiidigeii vorschristsuiäsug befiiiide» wurde.

^ 2b. ,'ji,»i ,'jwecke der AuSbesseriiiig siud die täriibe» eiiier periodisä>e» Untersiich-
mig iiiiter polizeilicher Aiifsicht z» imterzielie».

b. Vorschrifle» siir bestelieude Biilage».

tz Ä'. chlle bereitS bcstel>e»de ('lbtrittgrubeii, ivel.be sich »a.b de»i tbutachte» deS
aiiitliche» Sa.bverstöiidige» »icht als wasserdicht erweise», siud alsbald dadurch ivasser
dicht herziistclleu, dasz die IIl»fass»»gs»iaiier eiiischliesjli.b des Bodeus abgeivaiche» imd
lilit Eciiieut aiisgesügt, sodaii» ii» Imierii uiit eiiier 12. >» üarke», i» b-'ewenl geiliauer-
tc» Backsteiiiwaiid i» der Ibeise verkleidet iverde», das; zwische» de» besrebeiidc» Uiw
sassiiiigsiii.iiierii »iid der »eiie» Backsteiuivaud ei» wiiideNeiis 2, ,» breiter Bwis.ben
r.iiliii verbleibt, welcher wit Eeineiit allsziigieszeil ist.

Dcr Bode» der tKriibe ist diirch zlvei i» tteweiu übereiiiaiidergelegte Backüeiu-
schichte» zu verivabreii, iind so aiiziilegeii, dasz er ua.b der EiUleeriiiigsvertiesiiiig hi»
vicfäll erbält.

Wo eiue ch'eiilierüellmig des Bodeiis ersorderlich wird, iü derselbe »ach de» Be-
siiliimimgcii über 2l»lage» »e»er tbr»be» lierziistelle».

Alle 2lbtrillgr»beii müssc» iw Iimer» wit eiiiei» geglättele», 1> ^,, i» starke» Ee-
iiiciltverpub persehe» »nd alls;erd.'iu mit tiiiem 2üe»> starke» tbewölbe überwölbt wer-
den. Wo eiue Mdeekiuig wit Dielen erfolge» soll, ist das Berfahre» »ach ^ UO einz»-
hiilteit.

si 27. Sollte» alte Abtrittgriibe», m.chr als l» !.i»bik>»eter cktaiuuiilbalt liabe», so
ist durch Aiiümaiiern der Griibe, ehe die iiiiiere B.'rkle>dii»g mit Backl'tei».'» vorg.'uom-
meii wird, der Na»»ii»balt a»f das vorgeschricbe».' Btasz z» v.'rriiiger».

8 2ch Bor Fertigstelluiig der Bbtrittgrube» iü »a.b 8 -t Z» versahreii.

Iff. Duttügrul'ett uttd Pfuyllöcher.

„ 8 2ü. F-Ür die bauliche Bulage »lid UiUersiichiuigen der DiiiiggNlbe» »Iid Psichl-
lochcr gelte» die gleiche» Bors.briste», Ivie für die 2lbtrittgr»be». Iedo.b ti>»!; die UiU-
fmiimg der Dimggriibe» imd Pf»l)llöcher vo» Br»»»e»schachte», Wass.'rlkiliuige»,
Brwmenstiibeii imd der Nachbarsgreiize miud.sleiiö b Meier beuage».

Keiii Pfiihlloch darf mehr als l'» .bubikmeler Naiimiuball babe».

8 ltO. Wo statt der Ueberlvölbimg aiiS b.'foiider.'ii (brüiide» die Bbdcckimg mit
Diele» gesch.'be» soll, hat lebtere a»S eiuer doppelle» Bietterlage bei der die Fiige» giit
geschlosseii sei» »,»sse», z» bestche».

Hiezii ist jedoch stets die Gencbmigitiig der Baiipolizeibehürde eiiiz»l>olen.

k. ^«.'»ützmig der Dmiggnibc als Abtrittgrnbe oder »i»gekel)rt ist »»-

ftgtthgft.
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