Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1888 — Heidelberg, 1888

Seite: a43
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4. von je hundert 1) Hopscnsl.iiiueu, 2j Nippeiistiickei!.-- :;ö

5. „ „ „ Bordeu oder Teichelu.- <;i>

6. „ „ „ Riudeubiischelu.. — 2«>

7. „ „ „ Weiubergstiefel oder 2ohküse.— «>2

8. vou eiuem Sack Holzkohleu.—«>.',

9. von je eiuem Sack Kartoffelu. 02

10. vou jedcm Gebuud Reif.-02

11. vou jedcui Sperrstummel.— «>l

12. vou je huudert Latteu.— l 1

13. vou je huudert Rahiueuscheulel oder Fastdanbeu.— 23

11. vou einem Büschel 2icst. oi

15. vou eiucm Stamiu Bauholz bis 1«>m. <>2

vou über 10 bis iiiil 15 m . . . OO
vou über 15 bis mit 20 m . . . —15
vouübcr2«lm.—25

16. vou je 100 (5eutuer Steiutolileu, Heu, Stroch >;artoffelu, Riibcn,

Aepfelu oder soustiger Trüchtc.1 —

17. vou je 50 t5ti,tuer gehaueiier Steiue.— 25

18. vou je 1000 Slück Ziegclu oder Backsteiueu.— 25

19. vou jcdem cl>m Saud, Mauersteiiieu, .Kalk, 2e!iui, 5iies oder «rrde . — 03

20. vou je 100 Oeutuer gcmahleueiu 0>»ps. 70

21. vou je 100 Häupteru Weisttraut.— >>6

22. vou jcdem Wageu O'is.— 09

(Tiesc «ffebühr hat siels der >iä»ser zu zahlrii.i

i3ou uicht uameutlich beuauuteu 0;cgcuslä»de» werdeu die <6ebül>reu erliobeu,
wcläie vou ciueiu im Tarif geiiauiiteu ähulichcu «6ege»staude erliobcu iverdeu.

Bei Streitigkeiteii bestimuit die städtiselie Lauer->io»!Ulissio!i die <6ebühreii.

chlorsteheude «ffcbühreu siud allciu schou sür das 2iusladcu aui dein 2auer zu eiu
richteu. Dereu Zahluug berechtigt jedoch dcu «ffigeulüuier dcr betreffeudeu «9egeustäiide,
diesclbcn ohue besouderc Bergütuug zwci Wocheii aus deui siädt. 2auer lagcru zn lasseu.
Für jede weitere Woche dcr 2ageruiig ist sodauu die Hälste der obigeu Gebühreu als
Lagergeld zu cutrichtcii.

Für daS zum Beriucsseu gelaugcude Breuuholz «chiff. 1> ist auster deiu 2aiierge!d
deu Holzniesseru ciu Mestgeld zu cutrichteu uud zwar

a) voui Bertäufer 15 für jedeu Ster,

b) „ >täufer 15 „ „ „

Dicscs Mestgeld wird vou dem Lauerpächter uutcr die Holziuesser glciäihOilich
verteilt.

Für ihrc Betciliguug am Holzveriuesseu erhalteu die Holzeiuleger iu gleicher
Weise vom Berkäufcr ciue Olebühr vou 9H per Steri bcsorgeu dicselbeu aueh dao
Aufladcu des Holzes, so erhöht sich diese «stebühr auf 12 H.

Die mit der besoudcreu Uebcrwachuug des Lauers bcauflragteu Holzuiesser beziv.
Eiuleger crhaltcu hicrfür vou jedem Ster Holz, das über R'acht gelagert svird, eiue
Gcl'übr vou 4 H, wclchc ihueu jährlicki oder sobald eiu Stost Holz vollstäudig verkauft
«st, voiu Lauerpächter bezahlt wird.

Der Kalkmesser erhült für das stResseu eiues clau Kalk die «stcbüiir vou 7<> H, der
Steiiiaufscpcr für das Ausscheu eiues clau Sleiu die Olebühr voi>12.-)-, beide 0>e-
bührcu hat dcr Käufer zu eulrichteu.

^ 12. Tarif der Latterkärchcr«

, Die Laucrkärcher haben au Gebührcu sür die Berbriuguug vou ,stwlz von dru
beiden Lauerpläizcu uach dcu Häuserii au deu »uten gciiaiiukeu Strasteu bezw. Pläize»
zu beziebeu: (Siehe S. 44.) ^

^ 13. Weun die hiesige Stadtgcmeiude für ihre Zwecke «stegenskäude ai» Reekar-
borlnud ausladeu oder lageru lüstk, so hat sie hicrfür kcinc 'Ausladr- odcr Lagcrgr-
buhmi zu entrichteu, auch hat dcr Laucrpächtcr keiue Gebühr zu beausprmhcu, iveuu
die Stadtgemciudc auf dcm lAeckarvorlaud vorübergcheud Budcu oder Stäudc a»s-
stellcn lästt.
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