Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1888 — Heidelberg, 1888

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mrückbebalten und, weuu ne dciu Verderbcu uurqc'ebk niid, uor '6ümriu dicic- durcl,
önemliche Vcrncigcruiia vcrauszerl werdcu. Aucli !üer liaiicr die Lladttane, vordc'aal!-
lich des üiückgrins aui dcu ^ckmldigeii. ttir elmaiqeu, durch dic <5chuld dcs Aiii'icine-
versouals veruriachleu Lchadeu. Im Falie dcr Acrneigerung in dcr rVl'cbrcrlös uach
Abrug der .ttoncn dem ch-ün-bttgcu auszuiolgcu.

^ ttl. Bci dcr ttinnihr vcrrattler ttlegcunande, ivclchc mil bcr ttiscnbalm als ttil-
r-der Fracklgur angekommcn üud, kann dcr ttrb.cver uach Einnchl des n-rachlbrieics von
iveirerer Unlernich'.mg dcr <mmduug Umgang nebmen, wenn dcr n-ührer bcreil in, dic
Verbrauchsüeuer uulcr Zugrundelcgmig dcs im F-racknbriet angcgebenen Brullogcn'iü'l-r
mil B' Prozenl Abnig rn lcrablcu.

r 14. F-ür vcrbrauchsneucrvNichüge (ücgeunändc, rvclchc deu nädt. Bcrbrauch-r-
neucrbettrk imr paisiercn, in bci der lriugangsncllc unter Angabe dcr Mcuge, bcttv.dcs
lüewichts dcr Lleucrobjckle, dcs Namens und Lvobuorts dcs Avieudcrs und ll'mpsangcrs
iowie des Führers ein Turchiubrscheiii ru löseu. ^inc pou dcr lZ-mrichlung der Bcr-
brauchsneuer bcsreieuve Turchsubr wird uur angcuommcii, wenu dic Äusiubr am
gleichen Tage nallünLcr, uud nur, wcun nch die'clbc ans iämlliche im Turchiubrici'cin
bezeichnelen Gegennände mid Bicngen bcttcbt. Bei dcr Ausgaiigsirellc muh dieicr
Tchein dem Berbrauchsncuer-li'rbebcr nbgelicserr werdcn.

c. Rückvcrgülungen.

15. Wer die Rückvcrglllmig bczablter Berbrauchsneuern ivcgeu des in 5,
lehler Abiatz, erwähitten Gruudes beauspruchl, bal nch unlcr Borzeiguug dcr aiiszu-
sühreiiden Gegenitäude beim Grheber der Aiisgaiigssrelle ciuen Ausfubrscheiu gcbcii ru
lai'icii. Ticser Schein muß cittbnlken:

1. Gine Vermerkung über Art und Mcngc dcr ausgcsührteil Gcgeimäiidc.

tt. Namcn und Wohnort des jz-ührcrs und seiircs Auftraggebers.

tt. Nameu und Wohnorr des Gmpfäugcrs oder die Bennerkung, daf; dic bc-
treffendcn Gegennäiide zmn Lerkauf au uubenimmtc Perfoucn auSgcfübrl
werdcu.

4. Tas Tatum der Ausfuhr.

5. Tic Bezeichming der Grhebilugsnelle mil der Uiiterfchrifl des Grhcbers.

Ter Antrag auf Nückvergütuug iil sodami uittcr Auschluß der bctrcffendeii Bcr-

brauchsstcuer-Tiiittuugen nud des Ausnihrschcines schrisllicb bcim SkadtratPinzu-
reicheu.

H 16. Wird -llückvergmriiig bezüglich solcher Gegeiinäude in Ausvruch gciiommcn,
welche mit der Gisenbahu ausgcführt ivcrdcn, so ist der Ansfuhrfchein 15) bci dcr
dem Bahnhof nächst geleßenen Grhebungsstcllc ausfcrtigen zu lasscn mid dem Amrag
auf Rückvergütung auch ein von der Bahnbehörde beglaubigtes Duplikat dcs bctreffcii-
dcn Frachtbriefcs beizufügcn.

8 17. Wer Gegenstände, welche austerhalb der slädtischen Grhebungsstellen ge-
lagerl sind, auf audcrein Wege als dnrch die Eisenbahn ausführt uud Bcrbralrchsffetter-
lliückvergütuug beanfpruchen will, hat außer dem bei der uächsten Grhebungsftellc zu
lösenden Ansfuhrschciue uud dcu bctrcffcudcn Bcrbrauchssteuer-Quittiingctt auch ciue
bürgermeifferamtlich beglaubigte Befcheiuigung des auswärtigen Gmpfängers über Art
und Mengc der empfangenen Gcgenstünde, das Tatmn des Gnipsangs und dic Persön-
lichkeit des Absendcrs, fowie des Führers vorzulegen.

ß 18. Eine handelsmästigc nnd darnm znm Anspruch von Bcrbrauchssteucr-Nück-
vergütung berechtigcnde Ausfuhr wird nur dann angcuommen, weuu es sich um eineu
Berbrauchssteuerbetrag von mindestens 20 Pfg. bci jeder Ausfuhr handelt, mid wird
nicht angcnommen, weun die Ausfuhr durch die Post erfolgt.

tz 19. Zur Grlangung von Berbrauchssteuer-9kückvcrgtttnngeu rvegcu dcs iujß 5,
letzter Abfatz, erwähnten Grundes rst feruer erforderlich:

daß der Antrag auf Rückvergütuug spätestcus 6 Wochen nach der Aus-
fuhr beim Stadtrat eingereicht rvird, und

dast die Zwischenzeit zwischen dcr Fälligteit der Bcrbraiichssleiicr uud
. der Ausfuhr nrcht mehr als sechs Monate beträgt.
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