Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1889 — Heidelberg, 1889

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C>. Ticst Vorschnft tritt uut dem 1. Ävril 1tt66 fiir dcn go»zcu Ihniksbezirl —
Siadt.vcidclberg und ttandqemeinden — i» klraft. Diit dicsem Tage sind die Mzirks-
polizcilichen Borschriftcn vom 2tt. Fcvr. 1672 nnd vom 12 Dezcmber 1>H4 ausgchoben.

7. ^mvidcrbandlnngcn gegen diese Borschrifk wcrden gemäü ri 22 der ttamiir-
segerordnung vom 29. Novcmbcr 1667 nnd ^ Ä>6 Z. 6 N.-Tt.-ttü-B. desnasi.

v. Brnwr'muttir.

1, Allgemcine Bauordnung vom 15. Mai 1669 tsiebc ttlcsetz- nnd BererdnnnaS-
blalt Nr. X I».

2» Banordnung siir die Ttadt Hcidelberg vom 2tt. Fanuar 1665. adü.eändcrk
nnterm 5. Deptember 186^ mit Wirknng vom 1. Iannar 1869 <in Leparaiabdriickc»
von G. Mohr zn bcziehen».

Dac- Banen in der Nähe dee- Fricdlwsc- bclr. > tr. oben niilcr ll. itt.

L >l>rksN.r1tt1 ttrnit 2tt. Deremiirr irirn.

Dic ttn'richtnng von iieiicu getvcrblicheii Aulagcn dcr in 16 der Deuuän'ii Gc-
iverbeordiinng bezeichncien Art iu dcr §tadt Heidelberg in nnicrsagt.

B» bciden Leitcii der (8aiövrrgürasrc, der -fä!iringcrstras;c zivischen der Aohr-
baäier-nnd Nömcrstrane, iowic dcr Nömersrraüe rwisäicn Balmbos- nnd 2alnuiger-
ürasze nnd ans dcm von dcr Balmliof-, Lecgarien-, (6a-sbcrg-, 2kadlcr-, .2äliringcl-nnd
9löincrnras;e begrciittcn Teil des Nlolirbachcr L6rnbc;irk>e-.

Diesec- Drle-natnl ivnrde nnterm l-1. ttlovember l^ cwni Biirgerane-säniiic nnd
init ttrlas; vom 15. Dc;embcr 16^4, Att. 225lu vom Gros;h. lAinincrium dcs
Bniicrn gcnchmigl.

IV. Ltraßcn-Po!i;ci.

2^.. Die 'Xichrvlieit. B»ettuemlich!;ei1. Äcitttichlleit uiid 'Uulie.in!
iiNcnilich.cn '.' kralien cc. betr.

Dile-volizcilichc Borichrist vom 22. Dczcmbcr 16«!.> „ül Acndcrnngen iind ,'buavcii.

9<>(tt"N.-Dtr.-Ges.-B.,

^ 1. Däiiiiiittiäie Dtras;en der Dladt (ohnc llnterschicd, ob Hanpl- odci 25bcn-
nratzcii» liiid an den eisten siiin 28ochcntagcn, inid zivar in dcn Bkoiialcn vom 1. April
bis 1. Dttobcr, moigens 8 Nbr, imd in dcn Monatcn vom 1. Dttobcr bis I. April,
morgcns !»llbr, nnd Lamnag, abcnbs 5 Nbr, resp. 1 Nhr, dic Droitoirs an lciucrcm
Tag iibcidies auch schon morgens zn reinigcn.

ts 2. Tie Berbindlichkcit des Neiiiigciis ttir dic bctrcssenden Bewolmer cr'ncckt
sjch auf dcn ganzen Teil des önentlichen Weges längs der Häuser, Höse, (8ärten odcr
privatcigeiitiimliäien Pläizc bis in dic Miltc dcr Ltratzc. Tcm Higentiiiner des Hanics,
wcini er solches bcwcchitt, im andcrii Falle dcm Hauptmielci, licgt cs ob, dattn z»
sorgen, das; diese Berbindlichkcit gchörig crsnllt wcrdc. Ist das Hans an nnbicic
Hausbcwolmer vcrmietct, sv cutscheidct ziniächN dic ctwa zwischen dcm ^igenttiincr nnd
den Mieiern oder zwischcn diesen nntcr siäi getrostcne Berciül'arung über die Bcrbind-
liäikcit ziim Srrastciireinigcii. Fehlt ciuc iolche Bereinbarinig, oder ist sie nnvollNändig,
oder ihre tt'ristenz »icht sosort übcrzcugcnd nachzuweiscn, so blcibt der (Hgeutümei oder
Hauptmieter alleiii sür den Bollzug dcs Dtiasteilkcbrcns verautwoitlich. Bci nnbc-
Ivohntcii Gebänden, sowie bci allcn Stallinigen, Neiiilscn, Gärten n. s. w. bat dcr C'i-
gciitümcr odcr Bcnützcr dei läokale sür das >lehren zu sorgen.

rz 9. Das ttehren dcr Strastcn hat im nnchbarlichen Ginverncbmen so vicl als
möglich zn gleichcr estil zu gcschchen. Dasselbe miis; so vorgcnommen werdcn, das;
die Straste gehörig rcni ist.

^4. Anch anszer den regelmästigcn ttehrzeiien köiinen die Neinignngspflichtigcii
vom Polizeipcisonal angchalteii ivcrden, dic Strastcn zn reiiligell nud dcn Bcikehr hcm-
mendc Gegcintände zn eiNfernen, wcnn dies im Interessc der Neinl'chkeit nnd des »n-
gchinderleii Berkchis gcbotcn ericheint. Sic slnd nameiiilich dazn verpflichtct, so ost
die Bcunireinignng dcr Straste dnrch sic veranlastt wird, nnd alsdann ersttcctt üäi
selbstverstäiidlich die Berpfliäitnng aus dcn ganzen Umfang der veittineiingteii Strage.
weii», ivie z. B. beim Abladcn vön ttohlen n. dergl., auch der Platz vor den Nachbai
hüuseru davon betrosten wird.
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