Adreßbuch der Stadt Heidelberg für das Jahr 1890 — Heidelberg, 1890

Seite: Anhang_052
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3- Kohlcntragtn:

in den unttrn Stock, prr Eentner . . ..

für jetze Treppe hinauf oder hinnnter. per TenU,cr weiter . .

jiiohlen von der Gtraf-e in den Keller wersen, per ttcntner . .

in den Hof tragen und von da in den KeUer wcrfen, per Eentner
Wsbei stetO dem Diensttnann die Verpsiichtung erwächst, die Strsste nnd
den Hof, ws dic Kohlen gelegen, zu fchwenken uttd zu kehreu.

4) Transport:

») eincs Miigels.

d) eines MavierS sdrr Pianinos ..

8) Krankc zu fahren:

in besondcrs hierzu eingerichteten Wagen. die Sttinde . . .

eine yalbe Gtunde weiter . ... .

eine Mtnde weiter, je . ..

einen einzelnen Weg in der Gtadt, im Untkreise vo» Abteilung 1.1
<Y Gefchüftsreifende zu führen mit Mnstern:

einkGtunde. ............

zwei Gtnnden . .

drei nnd mehr Slunden, per Einndk .......

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1 -

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lV. Vemerknngen.

1. Perrichtungen. für tvelche eine Gebühr im Tarift nicht ftstgefeyt ist, sind i» der
Regrl nach dcr Zeit tAbfchn. ly zn verchitcn. Hiilt der Dienstntann in einem eu,zkl,W
FaÜe diefe Vergütung nicht für sngkmeffen, fo hat er fsfort dei Annahme des AinlrW
dasür zn forge«, dast ein ausdrttckliche« llebereinkommen abgeschlofftn wird; andern-
falls kann er nicht mehr, M die Gebühr uach der Zeit veattsprnchcit. Hierbei wird der
Bruchteil eincr Otuttde untcr W Minuten für eine halbe Gtunde, über W Mimiicn fiir
eine ganze Gtunde aerechnet.

2. Wird cin Dienstmann zur ttebernahme eincr Bcstellung zu denr Besteller iii
desfen Wshnung sder fonst wohin seholt, fs ist hterfür eine Taxe von 16 Pfg. «i ent-
rtchten. Srfolgt fodann eine Besteunng uicht, fo hat der Dienstntann weitere iu Pfg.
anzufprechcn.

ä. Auf eincn Auftrag, welcher nicht fogleich erteilt wird (2). haben die Dimft-
tnänner bMinuten lang unrntgeltlich zu warten. ebenfolaug anfRÜckanttvorr. Werden
fte lünger anfgehalten, fo sind ihnen von '/» zu ' » Gttmde weitere 16 Pfg. m ent-
richten; die vegonnenc Viertelstttude wird für voll gerechuet.

4. Die Dienste der DiettftmÜtmer kdnnen in den Monaterl April bis einfstilicftlich
Teptember nnr vo» morgen« 7 llhr bis abendA 8 lihr nnd in dcn Monatcn z?ttober
bis eiuschlietziich Mrz nur von msrgens 7 llhr bis abends 7 tthr zur eittfachen Taxe
in Anfprnch aenommen werden: antzer dieser Zeit ift in den Monaten April bis Zep-
tenrber bis avends ltt l!hr. in den Monaten Oktober bis Mürz bi« abends l' Mn dte
HSlfte der Taxe mehr» von da an die dsppelte Taxe zn eutrichten.

6. Anfordcrnngen vsn Trinkgeldern firrd den Dienstntiilmcrn strengstcns iiMcrsagt.

Vrn GeMlifN»derrlkb der IremdrnMhrrr. Lvhndtrnrr c. »rtt'.

Vrtspolizelliche Vorfchrift vom 30. Aanuar 1874.

1. Pe» Fremdenführern» Lohndiencru. Hotelwerbern. Portters «>'d allen Prr-
fonen iihnllchen Gcwerbebctriebes ist es nnbedingt tmterfagt, zur AusÜbung stiics lüe-
werbebetriebes das Gebiet der Bahnhöfe z« bctreten. Aile ftüher an einzclne dieser
Perssnen erteilte Bcrechttgnngcn tretcn autzer Kraft.

ß 3. Die Outnibns-Kondnktettrc dürfen sich bei Anklmft der Züge nicht nichr
vou ihreu Lchttigeu entfernetl ,„»d tiberhaupt die den Omnibttsftu gestelltcn t/iiiielt
uicht Überschreiten.

« 9. ttebertrettmgen tverden a„ Geid bis zu 150 Mk. bestrast (ß134a P.Sl.M.B.).
Bei Wiederholnttgen ersolgt llntcrfagttng >r„d nbtigenfalls polizeiliche M,stelin»g des
Gewerbebetriebes.

. . 84. Bezüglich der Dienstmäimer nnd DroWenkutfcher bleiben dic geltendett Pe»
stimmungen m Kraft
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