Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbachbach für das Jahr 1891 — Heidelberg, 1891

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Vieh iil der Nähc der Geleise der Pferdc iiichl aimichlÄloo gelaiseil iverdeil oder
stehen bleiben.

^ 22. Der Fahrplan, der Darif und ein 6remplar dieier Vorschrisr sind in jcdem
Wagen anzuschlagen.

ß 23. Beschwerdcn enlscheidel das Bezirksaml.

Ucbertretnngen dieser Vorscbrist werdcn gcmäß 8 l.z4ü dcs P.-Dtr.-(s>.-B. imd
8 366 Ziffer 10 des N.-Str.-G.-B. mit Geld bis zn 1'-<> Mark oder mil Hart bis zn
14 Tagen bei'trask.

v. Vas ^perren der Wagenräder betr.

Dasselbe ist vorgeschrieben sür den Lchloßbcrg. das.(tlingcnthor. den Wcg voin
Ülingenthor über die lrisenbahiien bis znin t6lininasi»nisgebändc, sür die Neckarbrücke,
die Bremeiicckgassc bis zur Dberbadgasse, dic ^cnergaffe, Fischergasse, Marstallsrranc,
Schiffgasse, Brlliiileiigasse nnd die Slraiie zilin Henmarkl.

Uebcrtretnngeil werden gemäst 8 t23 Z. 4 P.-Slr.-C'; -B. an <>icld dis zu 60 Mark
oder Haft bis z» 14 Tagen bcstran. lSrlspolizeil. Vorschrift v. 13 Novcmber 1365.)

L. Die Ordnung auf den Nnlagen, im 6.ladt- nnd Oeptnnsgarten,
sswie ans dem Rismarltiplalr bctr.

Drtspolizeiliclie Vorsttirisl vom 10. Zuni 1333.

8 1. Dic Bankreihe in den städlii'chcn Anlagen der rtcopoldstraste nniililtelbar längs
des PromenadewegS, sänitliche Bänke in dcn Öiartcnanlagen nm die St. Peterskirche,
in dcm Stadt- und Neptnnsgarlcn sowie in den (Hartciiaiilagen des Bismarckplaizes
sind liur für (5'rwachscne und .(kinder i» Begleilinig ilirer Angehörigen bestimnil.

8 2. Ticnsrbolen in Beglcilllng von ütindern dnrst'n nnr in den Anlagcn hinrer
dcm obengenaiinten Promenädenivcg steliendcn, ioivic die ani dem Wredeplaiz anfgc-
stclltcii Sil;bäiike benützen.

8 3. Kinder iinter 12 Zaliren, ivelclie iicki nickn in Vegleinmg ihrer Nngcliörigen
befiiidcn, sowie Dienstboleil mit.(tindern ist der Oiiurili in dc» Sladk- nnd Ncprnns-
garren untcrsagt.

8 4. .(tindcrwageii dürfeii nnr ani dem hinier der sndtickie» Vaninieiiic der Nn-
lage hiiizichenden Wcgc und niemals nebcncinandcr gcfaliren iverdcn.

8 5. Httiide diirfen in den Stadl- nnd Nepliinsgarlen, fowie in den (stanen-
anlagen des BiSmarckplaizes nnd uin die Pelerskirche iveder niiigebracht ivcrdcn
noch iiberhanpt dort srci heriimlanfen.

8 6. Vcrboken ist ferner:

1) Das Fahren nnd Ncilcn am' dcn Osthwegen.

2> Das Betreren der Nasenpläne nnd Pflanzengrnppen, das Uebersteigcn nnd
Dirrchbrechcn der (5'infriedigilligeil, das ^anfenlaffcn von Hnnden in die (('infriedi-
gnngen, das Abpfliicken, Losreißen, Nbsckineidcn oder Nbsckilagcn, sowie das (5iu-
wendcn von Blnmen, Planzen nnd Ziveigen

3> Das Vernnreinige» vvn Osebänden, Gartenaiilagcn, Wegcn und Bänkcn.

4) Das Befahren des Stadlgartens mit .(iindcrwagen.

8 T Uebertreliuigen wcrdcn gcmäst 8 3<!<! :>k -Su.-<st.-V. nnd 88 IBck, 144,

145 P.-Str.-(st.-B. bestraft.

rv Die Nandlzadung der S1rcklr.enpolizei irn Neidelderger Stckdtwald.

Ortspolizeilickie Vorschrüt vom 23. Oklober I33<>.

81- O's ist vcrboten, anf Wegcn Fnhrwerke statt dnrch Nnwendnng eincs Nad-
schnhs oder einer Mücke ranh zu sperren.

8 2. DaS Fahren, Nciten nnd Viehlreiben ani Fnst-, soivie ani Gehwegen ist
iintcrsagl.

8 3. Das Veriinrcinige» der Wcgc, sreien Pläize, Sckiiuzhänschen, soivie dcr an
Wegcn ansgcstelltcil Tische >i»d Vänkc ist vcrboten.

UeberlreNingen der 88 1 »><d 2 wcrden gemäst 8 3«!6 Z. 1<> N.-Lkr.-G.-B. an
Geld bis zu 60 Mark oder mir Hast bis zn 14 Tagen, Ucberlretnngen des 8 2 gc-
mäß 8 120 P.-Str.-G.-B. mit gleicher Straie gcahndcl.
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