Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbachbach für das Jahr 1891 — Heidelberg, 1891

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a» jhiien verübt, wird, sofern nichr die Aiuvendunq attderivci'er Lrrafgesene Piar;
greifl, auf (fjrund des x; Mi Ziff. i<> P.-2t.-0i.-P. mir i-.>elv bi? secbsüg Mart
adcr niir Hafl bis zu vierzchn Tagei, beürafr.

V. Hasen-Polizci.

L. Ordmmg übrr die Verwcndung dcr eimelnen Nbschnitte des
Nerlr.irufer-Geländes zu VerlrebrsrU'ellren.

tz t. Ter freic Plaiz oberbalb der alrcu Ncetarbrilcke bis ziim ('nde des Lcblachr-
haufes soll, besondere ^allc auscteiioiiimen, uichr znr Perladimg, sondern »nr ziim
Attfstellcu von lecrcn Wageu an Markliagcu bcuiim iverdcu.

8 2. Der Rauiu unuüttelbar unter dcr allcu Briicke bis zur Treiköuignras;e iü
zur Verladung uud Lagerung von Brcnnliolz beüimmr.

8 Dcr Plal? bci der (s-infahri in die Dreiköuigüraüe iü fur deu Tischiuarkr
vorbehalrcn.

§ 4. Der Naum vou dcr Treiköuigüraüe bis zur groüen Manrelgasfe iü zur
Verladuug und Lagerung von Ltcinen, Niudcii uud andcren Nohprodukrcn beüimmr.

8 5. Der Naum von der groüe» Maulelgane bis zur Marüallüraüe iü zuni
.s?eu- und Strohausladen zu beuützeu.

8 6. Der Plaü vou der MarstaUüraüe bis znm .vausc der szran Prosefsor Wa!z,
Uutere Neckarstraße Nr.U, ist nach Verordnung der <üros;h. .jolldireküon vonr W. Sep-
tcmber 1865 vorzugswcisc als (i-in- uud Ausladcüäire für die .(iaufmauns- oder fogen.
Stückgüter bestimmt uild ttiuerstcht der Peausfichligung dcs <tzr. Haiiprücneramres.

8 7. Der Ptav vou dem .vause dcr Trau Proiefsor Walz. Uulcre Ncckarsrraüc
Nr. 9, bis an das Haus von ^rl. S. -runk, Unrerc Ncckarsrraüc Nr. 5, har znm Per-
laden von Brennholz, .vopfenstaugcn, Brcrrern, zkattcn iiiid Nahmenfcheilkeln zu dienen.
Sobald die Bedarfszeit sür .vopfenstangen vornbcr isr und späreüens mir Ablauf des
Niouats Mai luussen die iu Nesteu noch lagerudeu ^tangen von ihreu Pläucn geränmr
niid auf eiueu vom Lauerpächter sür sie zu bestimmcudeil Plaiz gcbrachr wcrdcn.

8 8. Das Vorland vou dem Hause von ofrl. iyunk, llnrere Neckarstraüc No. 5,
bis zur rreuen Brücke jst zum Ikagern von Sieineri, Bauholz, ^loübolz, .vopfeiistangeii,
Brettern, Latteu, Nahmenschcukeln uud (üerüststaugen bestimmr.

R. Nuslade-Ordnnng.
u. Lage und Ordnung des Ausladeplatzes.

8 1. Der Platz, an welchem die mit »olz beladeuen Schiise zrrr Ausladimg
kommcu, bcsteht aus:

a. dem eigeittlichen Ausladeplab imd

b. dem Aushilfs-Ausladepiatz.

8 2- Der eigentliche Ausladeplatz begimit an der breitcn Treppe ooer-
halb des Prof. Walz'schen Hauses und erstreckt sich bis zum unrereu (5 ude dieses-vauses.
An diesem Platze können zwei Schiffe zugleich ausgeladeii wcrden. Terselbe mus; an
der Ufcrseite stets in eincr Äreite von mindestens 4 Meter freigehalten werdeu.

8 3. Der AuShilssa nsladcp 1 ai; erstreckt sich vom Walz'scheu .vmnse, am
uiltereu Ende des obigeu Platzes bis zur (sininiindung der Bienenstraße. (5r ist zur
Aushilfe bestimult, ivenn drei odcr mchr Schiffe zu gleicher Pcit zur Ausladung
kommeu. Dieser Platz ist in gleicher Weise sreizuhalteu wie der eigenttichc Ausladeplai;.

d. Ordnung der zum Ansladen ankommenden Schlffe.

8 4. Das erste aukommendc Schiff hal seineu auf Schiffslänge beslimmten Naum
am oberen Cnde des eigentlichen Ausladeplatzes dirckt von der brciten Treppe an,
cilizunehmen. An dieses Schiff schlietzl sich immittelbar das nächstkommende an.
ttomiiien zugleich uoch mehrere Schiffe znr Ausladung, so schlicßr sich sters das
uächsteintreffeude dirckt an das vorher angekommene an.

8 5. Sobald ein Schiff von seiner Ladung enttccrt iü, hal es sofort dcu Ausladc-
Platz zu verlassen. Desseu Naum dasclbst hat das nächüe untere Schiff eiiizunehmcn.
Sind mehrere Schiffe zugleich beim Ausladeu, so rücken sämttiche iu die Näumc ihrer
Vorderschiffe ein.
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