Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbachbach für das Jahr 1891 — Heidelberg, 1891

Seite: Anhang_61
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stkllk» ("et'iilni'ii sich »iiterzielie. Or l»n jedn Imrnuf l'euiqliciitn '.'limordermig ols-
dald Folge z» leiste», lven» er nichl t'creits niiderwmrs brneüt m. r'inbiclcir 0011
Mlirerdieiiste» nn Fremde, wclche die liicsige l'legeiid oder !»»-'»»» Le1>eilsivmdchkei,el!
betrachte» wollcn, ist imr de» ^ohndieiier» < Freiiideiisiibreni > aeüatket.

^7. Ieder Dienstitta»» .'e. liat ei» Gremplar die'er Srdnmig, wivie des t'!e-
dilhreiitarifs stets bei sich z» fiilire» mid mü Verl.mgen de» Be'lelleui. ioivie dem
Polizeipersoiial oorziizeige».

Tarif.

l. M«r destiiiliiite INä ii g e.

1) Ii» Ilirier» der Ltadt i»it dem ,<?aiiptda!»il>o'e, dem »eue»
afademischeil Zpital, der Diemer'sche» Branerei. dem vorm.

Iäger'schei« LHerkeller tKliiigciUeichi imd e!>ema!igei! A'ei/sche»
i>tmisisai»mltt»g alS Grenzpttilkte», ioivie oom Balmbos dir'
zm» Prosessor Hosmatt'sche» Haus i'.'llie Bergl'eimei'irane'
imd der Üelter'fchen I-adrik.

2) Pom Intterii der Ztadl l'is z» de» zwei levlgeaaume» PmU-
te», sowic denl Schloschcrg soberhald dei Diemerei» .

!i) Po»r Iimerli der Stadt »ach der chasüU'iik »»d dem Iriedl'o'c
4) Vom Bahiihos »ach de» zwei leptgenaimre» Pimkle» .

K) Voi» Irmern der Stadt »ach Neneiilieim, Hir'chga'se »»d

.hcndweilers Haus.

tl) Pom Bahnhof nach de» zwei lemgenamueii Pimire», iowie
»ach dein Schlosrberge.

7) Nach dem Schlosfe.

8) Nack Alberts Hotel oder dem Schieschame
v) Nach der Molkenknr oder dem Wolfsbumiie»

10) Nach de>» Nenhof »ber die Ka»zel.

11) Nach dem Äönigsttthl oder HeiliHenberg.

12) Nach Handschuhsheini, Kirchheim, Zicgelliause», Wiel'lmge»

oderNohrbach.

88. Uebertretnttgen dieser Bestimimmge» iverde» au OleLd dis zu 1ö"Mk. bestrast
Oeflere Bcstrasttttgen der Nrt oder ei» sougeievreö. zuchilo'es mid imwurdiges
Verhalte» köttnen die Untersagimg »nd »öiigeiisalls polizeiliche viilsiellmlg des 0>le-
werbebetrieves znr Folge habe» (8 -1 Nbs. 8 der P.-V. z. t».-r7..

Wird Nückverbriiignng. NiickalUwon oder NuUbegieiruug vcrlaugl. so i» dic
Hälsle der Taxe >l»d zrvar wemi das Mepäck »ichi zuriickgebiack'! wird. der eiusache»
Taxe vo» Kolonne I. mehr z» entrichlen i sür envaige Wanezeu i» Abschiiiu !V. Ziff. 8
masigebend. Beträgt das Gelvickit des Otepäcks über 88 uüograumi, io o'i die Hälsle
der in .(iolonne II. angegebenen Taxe mehr z» bezabte»-, s»r r.'asie» vo» iiber 8U uilo-
gramm ist, wen» sie im Handkarren gesalneii rverden, die doppclre Dare z» bczalite»:
mehr kami bei bedentende» Laste» mir aus t'inmd ausdrücklicher vorlieriger Ueberei»-
knnft verlangt werden tAbschn. IV. Z. 1 >.

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Ist daS Gepäck Stockwerke hinans- oder Iiiimmerzulrage», so komme» per Slück
und Stockwerk k> Pfg. i» Ansatz; Handgepäck bis z» 88 uilogramm i'i olme besondere
Pergütnng hinanf- nnd hinabzntragen.

Wird dcr Dienstmann zn den Gänge» nuter 8. 7 !8 als Iührer benüvt, so bo.t
er, einen einstündigen Anfenthalt an On »nd Sielle ei»gereckmei. 80 Psg. weiier zu
beziehen. Bei längerem Ansenthalte sind sür jede imgesaiigeiie'

^ Pfg. z» entrlchten.

balbe Slimde weilere

ohne mil
Äeräu v'erät-

ll. Für bestimmte Zeilen.

1) Für einen Tag (zn 10 Stirnden gereckmet >

» einen halben Tag (zn 8 Stnnden gereckmel»

«) „ eine Stnnde.

4) „ eine halbe Stnnde.

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