Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1892 — Heidelberg, 1892

Seite: 211
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2) Beim Gewicht über 5 Silogramm:

a. für die ersten 5 Silogramm die Norto-Ansatze unter 1,
d. für iede» weitere Siloaramm oder Teil eines SilogrammS bis 10
Meilen (1. Zone) 5 Pfg., über 10-20 Meilen l2. Zone) 10 Pfg.,
über 20—Ä) Mcilen <3. Zone) 20 Pfg., über 50—100 Meilen
l4. Zone) 30 Pfg., über 100—150 Meilen (ö. Zone) 40 Pfg., über
150 Meilen (k. Zone) 50 Pfg.

Für unfrankierte Pakete bis 5 KÜogramm einschließlich tritt ein Porto-
zuschlag von 10 Pfg. hinzn.

0. Für Pakete mit Wertangabe innerhalb Dentschlands nnd nach Oesterreich-
Unaarn wird erhoben.

a. da» unter b' 1 und 2 bezeichnete Paketporto,
d. die unter L d bezeichnete Vcrsicherungsgebühr,
o. für unfrankierte Pakete bi» bSilogr. emschl. ein Portozuschlag von lOPfa.
Für die alS Sperrgut zu behandelnden Pakete wird dasPortoumdle
Hälste erhöht.

U. Postpakete nach fremden LSndern biS 3üg bqw. 5kg. Die Packete dür-
fen in keiner AuSdehnuna 60 ew, im Umfang nicht 20edüm übersteiaen.

Außerdem find Postfrachtstückc nach stemden Ländern zur Beförderung
zulässig. Uebcr die dabei m Betracht kommenden Taxen u. f. w. crteüen
die Postanstalten auf Vcrlangen Ausmnft.

Briefsendunaen im Orts- und Landbestellbezirke.

Porto fur stankierte Briefe nach dem Stadtbezirk Heidelberg, einfchl. Reuen-
heim b»S zur Gemarkungsgrenze nach Handschuhsheim, Jnstimt Armitage,
Landhäuser läimS des Reckars einschl. Haarlaß, Schllerdach, Schloßruine,
Schloßhotel, «sanatorium, Molkenkur, Wohnhäuser im Slingenteich,
Speyererhof, SSnigstuhl, Sohlhof und Friedhofgärtnerei . . 5Pfg.

Porto für unstankierte Briefe dahin.10 ,

U. Bestellgebühren f.d.StadtbezirkHeidelbergeinschl. NeueuheimundSchlierbach

a. für eine Postanweisung.5 Pfg.

d. » einen Gcldbrief bis zu 1500 Mk..5 »

c. . , . über 1500-3000 Mk..10 .

ä. . ^ , 3000 Mk..20 .

o. „ ein Paket ohne Wertangabe bis einschl. 5 Silogramm. . 10 .

f. , , „ , , über 5 Silogramm . . . 15 .

Gchören 2 oder 3 Pakcte zu einer Bealeitadrefse, so wird für daS schwerstc

Paket die postordnunaSmäßige Gebühr, für jedeS weitere Paket aber nur
eine Gebühr von 5 Pfg. erhoben.

g. für Paktte mit Wertangabe werden die Ansätzc unter l»., e. und 6., oder
wenn die Ansätze unter e. und k. höher sind, diese berechuet.

Kiiserliches Lelegr«ptze»a«t.

Rohrbacherstraße 3.

Posteleven: Emil Bohn, Friedrich Hurst
Postgehllfen: Friedrich Meier, Frz. Zoseph
Wimmer, Leopold Earque, Theod. «rug,
Rud. von Carben

Briesträger (Telegraphen-Boten): Gottfried
Clormann, Bernhard Erlewein und H.
Hilker

StSndigeHilfsboten:Alcr.Frey, Sarl Noc
Lcitungsaufsther: I. Rick.

Wilhelmine Michäely'

DaS Telegraphenamt ist dem PMikum geöffnet: täglich: »m Sommer von 7 Uhr
vormittagS bi» S Uhr abendS, im Winter von 8 Uhr vormittag» bis S Uhr abendS.
Außerdem findet wLhrend der Nacht Telegramm-Annahme bei dem Postamt (Eingaug
von der Hoffeite) statt.

Vorsteher: Zos. Klüpfel, Telegr.-Direktor
Telegrapheu-Sekretär: W. Wrchmann
Ober-Telegraphen-Asfisteutcn: Jul. Cron,
Sarl Zanisch, Georg Rohleder
Tclegraphen-Assistenten: Friedrich Lausch,
S. Kirfchbaum

Postasfistenten: Otto Wagenbach, Gustav
Beuerle

Telegraphen-Gehilfinnen: Amalie Syffert,
Jssep^rne Dühmig, Frau Lina Lutz und
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