Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1892 — Heidelberg, 1892

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2) Die Hälisserstraße auf der Oftseite voir der Luisenstraße an sttdwärts'.
auf der Westscite südwärts von der Blumeustraße bis zur Zähringerstraße.

3) Die Laudhausstrabe von der Blumeustrabe an südwärts.

4) Die Kleinschmidtstraße, auf der Ostseite von der Blumenstraße, ans der
Westseite von der Wilhelmsstraße an südwärts bis znr Zähringerstraße.

5) Die Blnmenstraße, auf der Nordseite von der Nohrbacher- bis znr Häiisser-
straße, anf der Siidseite von der Nohrbacher- bis Kleinschmidtstraße.

0) Die Kaiserftraße auf der Nordscite von der Landhaus- bis Kleinschinidt-
straße. auf der Siidseite westlich der Römerstraße.

7) Die Zähringerstraße auf der iwrdlichen Seite von der Nohrbacher- bis
zur Römerstraße.

II. Werronyeirner Wcrrrbezirtt.

1) Zieaelhäuser Landstraßc (das ist die Straße vom südlichen b-nde der
Handschuchsheimer Landstraße bis zur Ziegelhäuser Gemarkuugsgrenze).

2) Uferstra ß e Ivestlich der ueuen Brücke.

3) Hattdschnchsheimer Landstraße, attsgciloininen anf der Ostscile das
Stück südlich des Philosophenwegs und aiif der Westfeite die Strecke zwischen Briicken-
znfahrtsstraßc iind Mönchhofsplatz.

IV. Ueber die Gebühren für die Bauanfsicht vgl. Ortsstatut vom 12. April 1889.

L. Orlsstalut vsnr 20. Deremt'rr 1664.

Die Errichtiliig der neuen bewerblichen Attlagen der in K 16 der Deutschen d'le-
werbeordnnng bezcichnetcn Art m der Stadt Heidelberg ist untersatzt:

Zn beiden Seiten der Gaisbergstraße, der Zähringersiraße zwischen der Nohr-
bacher- imd Nömerstraße, sowie der Römerstraße zwischen Bahnhof- und Zähringer-
straßc imd auf dem von der Bahuhof-, Seegarten-, Gaisberg-, Nadlcr-, Zähriuger-
und Nömerstraße begrenzten Teil des Nohrbacher Banbezirkes.

Dieses Ortsstatut wurde imterm 14. November 1884 vom Bürgeransschnsse
lind mit Erlaß vom 15. Dezember 1884, Nr. 22510 vom Großh. Ministeriiim des
Jnnern genehmigt.

k'. Die Einrichtnng von Gas- nnd Wasterlritungen betr.

(Ortspolizeiliche Borschrift vom 17. Iannar 1880.)

Gasleitungen.

tz 1. Zii den Gasleitungen dürfen künftighin nnr noch eiserne Nöhren benützt wer-
den. Die Berwenduntz von Bleirohr ist nur zulässig, wenn es sich um Nevaratiirctt
oder um kleine Erwelterungen und Beränderungen bereits bestehcnder Bleirohrlei-
tttngen handelt.

^ 2. Die Nöhren und VerbindungSstücke sind vor dem Verlegen in dcm Zustcndc,
wie ste zur Verweudung kommen sollen, auf ihre Luftdichtigkeit zu prüfen nnd dürfcii
nur dann benützt werden, wenn sie sich vollkommen dicht erwiesen haben. Es ist im-
statthaft, etwa gefnndene Fehler an eisernen Nöhren und Verbindnngsstllckett dnrch
Verstreichen mit Kitt oder Verhämmern, oder durch Schnell-Loth zu reparieren.

Verstreichen niit Kitt oder Verhämmern undichter Stellen ist auch bei Bleirohr-
leitungen uutersagt, dagegen bei diefen das Berlöthen zulässig.

tz 3. Die Verbindungen und Verschlüsse der Nöhren müssen auf danerhafte und
solide Weise lnftdicht hergestellt werden, bei Eiscnröhren dnrch Mnffen, Metattstopseii
und Flanschen oder Kappen, bei Bleiröhren, wo diese nach 8 1 übcrhcmpt zulässig sind,
durch Verlöthen. — Wo Bleirohrleitniigen durch Mauerwerk oder Gebälke aehcn, muß
ein schniiedeisernes Futterrohr über dieselben aeschoben wcrden, welches etwa 1 Etm.
weiter als der äußere Durchmesser des Bleirohres ist und auf jeder Seite der Maner
oder des Gebälkes lilindestens 1 Centimeter vorsteht.

ß 4. Wo Eisenrohr an bestehende Bleirohrleitung angeschlossen werden soll, darf
die Verbindung von Eisen und Blei nicht durch unmittelbares Anlöthen erfolgcn, vicl-
mehr muß dieselbe mittelst messingener Verbindungsschranben, welche an das Bleirohr
anzulöthen sind, ausgeführt werden.

ß 5. Bei Bestimmung dev Rohrweiten ist für gewöhnliche Verhältnisse die fol-
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