Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1895 — Heidelberg, 1895

Seite: 308
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Verunreiniffung dcr Straßen durch Hinniiswcrfen?c.

von Gegenständen.

8 25. Ls ist verdoten, toto l'ioro, 8tinkenc!on Xot, 6Ia8, 6o8cdirr oäor sonsti-
Mn Vnrnt a.uk <1io 8trg880n unä ötsontliedon l'IntLO ?u >vorkou oäor I<'Iu88igI<oit iigonä
olnor ^rt LU8 äon k'onbtorn oäor 'l'düron <1or IIüu8or nut <1io 8tra88en uinl össontü-
edon 1 iiit26 2U 8o1 ütton, 8«Hvte Vvppieli« rmÄ Vävkvr ckaktn »V8
La8tLi»V»eii° liann ilor 'l'lnitor niodt orniittolt ivordon, 80 Iinftet dor Inlinlior ilos
6obüuäotoil8, W08olb8t clio llobortrotung vorübt ivorilou i8t, t'ür ilio 8trnto, vonn or
niobt oaobvoi8t, (Ia88 er clio Debortrotu»^ niebt vorbüton konnto. In ilon IIün8orn,
iloron kinriebtunF i1a8 -luglooren 608 ^Va88er8 im Innorn uiiinögliob mnebt, nuiss
<1a8 nu82Ußie88onäo >Va88er suk ilio 8tru886 MtiLgen uucl clort obno Dolä8ti<-uii^ ctor
Vorübergeboniloll iu äio Hillnoll auagoloort ivoräon.

Auslegen von Betten rc.

tz 25a. Es ist verboten, nnch 7 Uhr nioiffens Bettcn, Wäsche, Teppiche nnd ähn-
liche Ölegenstände in öfsentlich sichtbnrer Weise ausznhängen oder nnsznlcffen.

A nshängen von Verkaltssgcgen st ä n d e n.

H 25 b. Va8 ^imbänzen von VoibaufZgogengliinäon an äor äu88oron VVanä äor
Uäu8or oäor ää8 ^U88tellvn 8oIobor auk äor 8tra88o i3t uutvr8a^t.

Auslnufenlnssen von Innchc ^c.

8 26. Ls i8t untor3agt, äio 8tia88ou äureb ^imlaukonlaaaen von .lauebo, lilut,
b'arbo oäer anäoro, Lbol oäor üblo iVu8äün8tunZ erroZvlläo De^enatänäo 211 vorun-
roilligea.

Auspichen von Fässern.

27. Oaa ^U8piebon äor ssä88er auk 8tra88on unä össontliebon Ulätxon >'8t
verboten. 6a88elbo äark inuerbalb äor 8taät nur in äen eillßokrioäiizten Ilok- uncl
Lierlcollkrräumen äor llrauor 8tatttinäon unä banu auek bier von äor kolmoibeböräe
untoreaZt 'vorüon, ivonn naeb äor Tage äoa b'allea anrunobmeu i8t, äa88 äureb äaa
kiebou oillo b'ouorsgekabr ent8tebon bönnto.

Fackelzüge.

Lei äon ssaoliol2üß6u äürkou äie l^aebolu niebt an äio Häimer oäor bkauorn go-
8t0886ll voräoii.

Verrichtung der Notdurft.

8 28. L8 i8t vorbotvll, auk össontlicboll 8tra88on unä klätron »eino ^otäurss
2U verriebtou.

L. Sicherheit und Bequemlichkeit des Verkehrs.

Transport von Schlnchtvieh.

H 29. 6ro8808 8eblaebtviob äark niebt obno binroiebonäo Ito^Ioitnn^ über
äio 8tra886 uokübrt ^oräon; 08 mu88 äaboi mit oinom dta^enbanä ver8obvn unä
an Ilörnern unä b'ü88en mit 8tarbon Ltricbon 80 gobunäon veräon, äa88 08 bei
äem ßorinßgtoll Vereueb 211m 6o3roi88on oäer Durebgebon gobLnäi^t oäor /u
Loäon Aeri88on weräon bann, boi Vvrmoiäon äor in tz 102, Äss. 1 1'.-8t.-6.-11.
angoärobten 8trako bi3 211 50 blarb.

Lebendes Vieh, welches zum Handel bestimmt ist, dars uicht iu der Stadt herum-
getrieben, muß vielmehr uach dem Viehhof gebracht werden.

Pferde.

tz 30. IInbeLpannto kkoräo äürkon über äio 8tra886 niebt anäora ala am
2aum oäer llalktor, nobonoinauäor nis mebr al8 2woi gokübrt >veräon.

I1o8pannto >Vaßon äürkon nie obno ^ukaiebt äe8 b'ubrmaun8 oäer oino8
8tellvertroter8 äo88olbon bleiben.

Holzmachen.

8 31. Da8 Dol2maobon vor äon Iläuoorn auk äea 8tra88on, vvenn 08 niebt
äureb gäimüebon blangol au Ilokraum geboteu, iat untorsagt.

Jn der Hauptstraße darf vor den Häusern unter keinen Umständen Holz gemacht
werden.
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