Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1895 — Heidelberg, 1895

Seite: 329
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2. Handschuhsheim.

Für einen Ster Holz ..... 2 Mark

„ lOOWellen.2 „

„ eiuen größercu Staulm . . . 1

„ „ klcinereu Stanim

„ ein Bord
„ eiucu Diel .
ein Petroleumfaf;

20
40

30

(Fuhrlohu vom Ncckarufer in das Ort pcr Fuhre 2 Marki.

3. Dilsberg, Dossenheiiu, Kleingemüud, Mückenlocji. Neckargemüud

uud Wicblingcn.

Für einen Ster Holz .

„ „ großeu Stamm

„ ein Brett

eineu schwercn Diel .
„ eineu leichten Diel .
„ lOOWellen .

„ ciu Fas; . . .

„ eiuen Nachen

2 Mark
1 ..

l'» Pt§-

30 „
20 „

- .. 30

ck. Eisfischcrei.

Bezirkspolizeiliche Vorschrift vom 30. Famiar 1891.

§ 1. Im Neckar, soivie desscu Scireubächeil ciusüilieülich der Alnvasser uud
Hafeubassiiis ist die Eissischerei, das heißt das Faugeu von Frscheu iu deu zuge-
sroreucu Tcileu dcr Wasserläufe miltelst iu das (süs gchaiicner Ocffuiiiigeu uuter-
sagt; zum Zwecke des Faugeus von Fulter- iiud Ködcrsischen kauu jedoch auch die
(s'isfischerei mit dem (sisgarn Seiteus dcs Bezirksamles iu widerruflichcr Wcise
eiuzelireil zuvcrlässigcn Fischern gestattet werdeu.

8 2. Zuwiderhaudlllrlgeu gcgcu das Verbot der (sisfischcrci wcrdcu nach Ar-
tikel 14 Abs. 1 dcs Gesetzcs vom 3. März 1870, belr. die Ausübulig uud deu Schutz
der Fischcrei mit Geld bis zu 150 Mark oder mit Hast beflrast.

VII. Hafcnpolizei.

Ordnnng ül'er Oertuendnng der einrelnen Ndschnitte des Oeckrar-
ufergeländes ;n Verkeljrsrtveckren.

(Bekanritiuachuug vom 25. April 1877 auf Gruud des ß 2 dcr Vcrorduuug

vom 25. Ailgust 1873.)

8 1. Der freie Platz oberhalb der alten Ncckarbriicke bis zum Gnde dcs Schlachl-
liauscs soll, besondere Fälle a'.tsgciiomincu, uicht zur Verladiiug, souderu nur zuiu
Alifstellcu von leeren Wagen an Markttagen bcuutzt werdeu.

8 2. Der Naum ttnmittelbar uuter dcr altcn Brücke bis zur Trciköliigstraße ist
zur Vcrladung uud Lageruug von Bremiholz bestimmt.

8 3. Der Platz bei der Eiufahrt iu dic Treiköuigftraste ist sür deu Fjschiuarkt
vorbehalten.

8 4. Der Raum von der Dreikönigstraste bis zur grosteu Manrelgasse ist zur
Verladung und Lagerung vou Steinen, Niuden uud audercn Nohprodirktcn bestimmt.

8 6- Der Naum vou der großen Mantelgasse bis zur Marstallstrasze ist zum
Heu- uud StrohauSladeu zu benützcn.

8 6. Der Platz von der Marstallstraste bis zmn Hause der Frau Professor Walz,
llutere Neckarstraste Nr. 9, ist uach Verordnung der Grosth. ZoUdircktion vom 22. Scp-
tember 1865 vorzugsweise als Eiu- uud Ausladestäkre sür dic Kausmanns- oder sogeu.
Stückgüter bestimmt uud uuterstcht der Beaufsichtigililg dcs Gr. Hailplstcilerauites.

8 7. Der Platz vou dem Hause der Frau Prosessor Walz, llurere Ncckarstraste
Nr. 9, bis an das Haus von Frl. S. Funk, Uutere Neckarstrastc Nr. 5, hat zum Ver-
laden von Brennholz, Hopfenstailgen, Brettern, Latteu und Nahmeiischeukclu zu dicuen.
Sobald die Bedarfszeit für Hopfenstangen vorübcr ist uud spälestcus mit Ablaus des
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