Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1896 — Heidelberg, 1896

Seite: 317
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oiner ^rt mis ävn k'enstern oäer 1'knren äor Ilkusor nuf äis dtrassen unä össevt-
iielien?Iüt26 ru sekMten, Veppiolie r>i»ä liieiior «i»I>in »n«

«ri8l!ii»I»«ii. Xnnn äer 1'küter niedt ermittelt vvoräon, so dnftet äer Iniiadsr äes
Oedüuäeteiis, voseldst äie Iledertretung verüdt >voräen ist, lür äie 8trufv, vvenn er
nielit naekveist, äass er äie IledertretunZ nielit verdüten donnte. Iu äen Ilüussrn,
äeron Hinriedtung äns ^usleeron äes liVassers im Innern unmöglied maedt. musz
äas aus^ugiossenäo ^Vassor aul äio Ztrasse getraZen unä äort odne kvlüstigung äer
Vorüdergekenäon in äie Hi'nnen nusZeloert vmräen.

Auslegen von Betten ?c.

Söa. Es ist verbotcn, nach 7 Uhr morgens Betten, Wäsche, Teppiche nnd ähn-
liche Gegenstände in öffcntlich sichtbarer Weise auszuhängen oder auszulegen.

Aushängen von Berkaufsgegenständen.

F 25 d. Das ^usdüngon von Verdirufsgegenstänäen an äer üusseron >Vanä äer
Ilüusor oäer äas Vusstellen solcker auf äer Ztrasso ist untorsagt.

Auslaufenlassen von Jauche x.

ts 26. dls ist nntorsuZt, äie Ltrassen äurod .InslaufonlLssen von .lauede, Illut,
1'ardo oäer auäero, Ldel oäer üdle ^usäünstung erregenäe Oogenstünäo r;u vorun-
roinigen.

Auspicheu von Fässern.

tz 27. Das Vuspieden äer d'ässor uuf 8trsssen unä ötl'entlieden ?I:'rti;vn ist
verdoteu. Oasselde äarf innerdald äer 8tsät nur in äen eingefrieäigten Ilof- nnä
kl'erdollerrüumvn äer Ilrsuer stattdnäen unä kann sued dier voll äer Voli^sidedöräe
uuterssAt vvoräen, wenn naed äer d.uge äes dullss anrunodmen ist, äass äured äss
I'icdon eino 1''euersgefadr entstedell dönnte.

Fackelzüge.

Hei äea d'acdelrügell äürkell äio 1'acdoln oiedt Lll äio Ilüusor oäer dlsuern
gestossen >voräen.

Verrichtung der Notdurft.

8 28. IIs ist vvrdotoll, auk öKentliedon 8trassell unä l'Iütron seine Aotäurkt
rru vorricdton.

8. Licherheit nnd Bequemlichkeit des Berkehrs.

Transport von Schlachtvieh.

Z 29. Orosses 8edlaedtviod äsrk niedt odno dinreiedenäe kegleitung üdor
äie ^trasse geküdrt vveräen : es muss äaboi mit einom l^asendanä vorsodon nuä
all Hörnorn unä I'üsson mit sturden 8tricdon so godunäon vveräen, äass es doi
äem geringsten Versucd 2um Oosreisseo oäer llnredgodon gokünäigt oäer ru
Loäon gerisson voräen ksnn, dei Vermeiäen äer in 102, Xitl'vr I ?.-8t.-6.-k.
angeärodten '8trafe dis ?u 50 dlard.

Lebendes Vieh, welches zum Handel bestimmt ist, darf nicht in der Stadt hernm-
getrixben, muß vielmehr nach dem Viehhof gebracht werden.

Pserde.

H 30. Ilndvspannte kkeräo äürkoo üder äis 8trL8se nicdt Lvävrs als am
2aum oäor ÜLlktor, nedsnoinLnäor nie medr als 2voi gefüdrt voräen.

Ilespanvte XVagen äürken nie odno ^.uksiedt äes Ifudrmanns oäsr eines 8teII-
vertroters äossolden dleidoo.

Holzmachen.

tz 31. I)as Ilolrmacdell vor äen üüuserll auk äon ^trsssoo, vvelln es nicdt
äured günLlicdsll dlangel an IIokrLum godoten, ist untersagt.

Jn der Hauptstraße darf vor den Häusern unter keinen llmständen Holz gemacht
werden.

Werfen mit Steinen.

tz 32. vas ^Vorkon mit 8teioeu auk äen 8trLS8eo unä ao ötfontlicdeu klätron
ist verdoten.

Befestigung der Fensterläden.

tz 33. I'onstorlüäon, seion sio geötfllvt oäor ßeseklossen, müsson kest augo-
wacdt verävll.
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