Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1896 — Heidelberg, 1896

Seite: 359
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I5)8

9) Durch das Klingenteich nach dcr Molkenkur und zuriick bis auf das ^ ^

Schloß.2. 59

10) Nach der Kanzcl bcim Riesenstein.1. —

11) Dahin und zurück.1. 50

12) Nach dem Speyererhof.2. 50

13) Dahin und zurllck.3. 50

14) Nach denr Königstuhl.3. —

15) Dahin und zurück.. . . 4. —

16) Nach dem Königstuhl u. zurUck Uber das Felsenmecr, Wolfsbrunnen

und Schloß zur Stadt.6. —

17) Nach dem Gaisbergturm . . ..3.—

18) Dahin und zurUck.4. —

19) Nach dem Wolfsbrunnen Uber das Schloß.2. 50

20) Dahin und zurück.3. 50

21) Ueber die Hirschgasse und Philosophenweg bis zur Philosophenhöhe. 3. —

22) Ueber die Hirschgasse und Philosophenweg nach Ncuenheim . . 3. 50

23) Nach dem Heiligcnberg bis zur Klosterruine.4. —

24) Dahin und zurück.6. —

25) Nach dem Kohlhof.4. 50

26) Dahin und zurück.- 6. 50

Bei deu Hin- und Rückmegen ist einc halbstnndigc LSartezeit inbcgriffcn: fiir
längere Wartezcit können als Vergütung 20 Pfg. per Vicrlelstunde beansprucht iverdcn.

Bei sämtlickien Tourcn bildet das Klingenthor den Abgangspunkt.

Fiir anderc Wcge als die obcn verzeichnelen isl bciondere Üebereinkunsl zn trcffcn.

Ucbertretungen dicserVorschrnt merden aufGrund dcs 134a desP.-Slr.-G.-B.
mit Geld bis zn 50 Mark bestraft.

14. Ortsübliche Preise fur dss Nol;mschen.

Für 4 Schnitl (in 5 Stücke) mil Spaltcn, für dcn Stcr 2 Mk. 57 Pfg.

.. 3 „ <iil 4 Llücke) „ „ .. .. 2 „ 15 ,.

„ 4 .. (in 5 Ltücke) ohne .. „ 2 29 „

„ 3 ., (in 4 Stucke) „ .. .. „ 1 „ 85 „

0. Weltliche Feirr der Sonn- und Fcsttage.

Landesherrliche Verordnung vom 18. Juni 1892.

Allgemeine Besti m in ung.

tz l. Es ist untersagt:

1. An den Sonntagen und an folgenden gebotenen Festtagcn: nämlich am Neu-
jahrstag, Ostermontag, Himmelsfahrtstag, Pfinaslmontag, Christtag und Stephans-
tag, ferner in Gemeinden, in melchen die katholischc Konfession Pfarrrcchte hat,
am Fronleichnamstag und in Gsmeindeu, in melchen die evangelische Konsession
Pfarrrechte hat, am Charfreitag öffentlich zu arbeiten oder Handluiigen vorzunehmcii,
Melche geeignet sind, durch ihre Vornahme an solchen Tagen Lffeittlichcs Aergernis
zu erregen, oder durch melche der Gottesdienst oder andere reltgiöse Fcierlichkeiten
einer christlichen Konfcssion gestört Merden können;

2. an folgenden Festtagen: nämlich am Dreikönigstag, Mariä Lichtmeß,
Josephstag, Mariä Vcrkiindigung, Griindonnerstag, Charfrcitag, Pcter und Paul,
Mariä Himmelfahrt, Mariä Geburt. Allerheiligen, Mariä Enipfängnis geräusch-
volle Handlungen vorzunehmen, melche geeignet sind, den Gottesdienst oder andere
religiösc Feierlichkeiten einer in der Gemeinde Pfarrrechte bcsitzcndcn christlichen
Konfession zu stören.

Arbeiten und Handlungen, melche in Notfällen oder im öffentlichen Jnteresse
unverzüglich vorgenoinmcn merden miissen, fallen nicht unter dieses Verbot.

Die im ersten Absatz Ziffer 1 bezeichneten gcbotenen Festtage gelten auch als
Festtage im Sinne der deutschen Gewerbeordiiung (vergl. tz 105 u Absatz 2 daselbst).

Z 2. Arbeiten in Bergtverken, Fabriken, Werkstätten, bei Bau-
ten und dergleichen. Oeffentliche Arbeiten im Betriebe von Bergmerken, Sa-
linen, Ausbereitungsanstalten, Brüchen und Gruben, von Hüttenwerken, Fabriken
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