Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1896 — Heidelberg, 1896

Seite: 400
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110.^, Mld, weilil eine solche nicht gewünscht lvird, tOO -F beträgr und an dcu Lcicheu-
ordner einzuseilden ist. Der nicht verwendete Teil gehl irrii der Kosrenberechttung in
möglichst kurzer Zeit an die Pcrson zurück, wclche die lsiuzahluüg geleistet hat.

2. Wird von Auswärtigen die Znstellmig des lüeiiehruigungsbescheides auf tele-
graphischem Wege gewünscht, so sind dem Gesuch I ^ 20 uir das Telegrainin bei-
zulegen.

3. Die Zeit der Ankunst der Leiche hier ist deiu Leicheuorduer iTelegramm-
Adresse: Leichenordner Heidelberg) durch lrinschreibedrief oder lelegraphisch so recht-
zeitig auzumeldeil, dast die nötigen Auorduuugen zur so-ortigcll Eiripsarigrlalime der
Leiche noch getroffen lverden können.

4. Sou aus Orten der näheren oder ferueren Uingebiliig der Transport der
Leiche im Leichi-nwagen geschcheu, so wird üieselbe auf Verlaugen durch den hiesigen
Leicheiiwagcn abgeholt nnd ist die zu Ablioiuug im ^eichenliause bestimmte Stunde
imd die Wohnung sowie die Zeit des t> iuuesstus des Wagens im Weichbild der Stadt
dem hiesigeu Leicherwrdner rechtzeilig u'.ir 'gucileu.

5. Uebersärge werden nicht zuuickgelicsti r, soudern bleibeu aus dem Zriedhofe.

M. Lon den oben abgedruckun orlspotizeiticher: Voucl-rifren für dic Sradt
Heidelberg gclten gemäst deu ortspolizkii. Borschrif: vom Zan. l89L

die mlter O.-Z. II, U, I), li, 0 5. li st. st. I'. li- !. Llt z. Ist lV I), k,
k', 0, x, tz, V^V, Vl 0, l', sst VI! V ll! Ist st. II. .1. Vl. XII l ailsgesührten
in vollem llmfang, bezw. uiil den ol'eu bei ciu.elUiü Voeschufleil besouderS beige-
setzten Aenderungen anch sür den Sl.iotteit üluienyeir!!.

XIU. Gebühren-Taris

für das Vorzeigen der Lehcnsrvürdigfeiten des Heidelberger Schlosses.

Für die Vorzcigung des Iiiueru der Schtostruine einschl. des grosteu Faffes:

Für eine Person, die aliein gesülnt wird.1 Mk. — Psg.

Fi'ir zwei oder drei Persoueu, oie gleichzeitig gesührt rverdeu,

zusammen.1 „ 50 „

Für vier oder weyr Persoucu, die gleichzenig geführt werden,

für jede Persou.— 60 „

0. F-iir die Vorzeigiliig des großen Fasses allein:

Für eine Persou, der dasselbe allein vorgezeigt wird . . . — Mk. 20Pfg.

Für zwei uiid drei Persoueu, dcueil dasselbe glcichzeitig borge-

zeigt wird, zusauuueu.— „ 30 „

Für bier uud mel>r Persoueu, deueu dasselbe gleichzeilig gezeigt

wird, für jede Persou.— „ 10 „

Dabei werdeu unr solche Personeu, welche über zehn Jahre alt siud, iu Berechriung
gezogeu.

XIV. Städtische Kunst- und Altertümer-Sammlnng

int Friedrichsbau des Schloffes.

Eiutrittskarten an der Kasse im Schlosthof.

r». Eiuzelkarte.0,40 Mk.

b. Gesellschafteu (Vereiue) bon mehr als 10 Personen, je L Tellueymer aus
eine starte.

e. Schulcu nud Erzichnngsalistalteil, je 4 Teilnehmer auf eiue Karte.

Jst bei b uud e die Zahl der Besucher uicht durch 2 bezw. 4
ohne Rcst teilbar, so habeu die Uebrigbiel'oeuden glrichsalls eine
Karte zu lösen.

ä. Abouuemeukskarten mit 20 Abschuitteu.2,00 Mk.

Die Samnilimg ist täglich geöffuel und zmar vom I. November bis 1. März
von morgens 10 Ühr ab; in den übrigen Monaten von morgens 8 Uhr ab, bis
zu einbrechender Dämmerung, jedoch spätestens bis 7 Uhr Abends.
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