Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1896 — Heidelberg, 1896

Seite: 414
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2. K)aiil-M'ürar-V.i!m.

Ot»ttuiljs der Oiüter

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a. o» K.msleute ....



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l>. a» Priv.Ue.

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Borstehende Gebilhrcnsätzc werden sitr StiickgUter vvii uiigewlümilchein ! »istiiig uiid Ge
Ivichl, wic grvste Mvschiiie». »i»ssive oder mit Hausrvt .'e. vep.ickte grvbe Mövel. jri.rviere,
schwere Bamimterivlie» u»d ahuliche Gegeiisteiude aus de» audeithaldfache» Betrag euivht.

Uilter ^attfmainisglil sind svlche Oiüter l'erstaiide», tvelche ztiiil f.ilisiit.lliiuichril
Bertrieb oder zur Fadrik.uio» destimiiit, au Milgtieder des .naudelculandes iii >?ei.eu
berg adressiert siud vder vv» dicseu zlliu Trauspvrt ansMs.de» iveideu. ^l.lie H^^
soiie» als Mitglieder deü Haudelsstaudes zu detrachte» siiid, eiitscheidel die tvr. t uitei
vl'Nvaltttiig Heideldera.

Gewichte uuter üu .uitv werde» »deralt sür vvlle üO uilv dcrechiiel.

Dtc Bestüttereitaze lvird siir jede ei»zel»e Frachtbries'seiidiliig dezw. das dari»
verzeichuete Äewicht desvuders augeselzl.

XX l. Gkbührkn-Tarif sür die Gepäckbkstättkrei

amBad. Hauptbahnhof in Heidclverg <a»ch jsittijs siir die Mai»-Ne.ka>-Bal>»>.

Die Gedilhre», welche die Otepäckdestätterei fiir die Bestetliiiijs desMeisejs.packs -'e.
»>»d deS Gxprestjsutes erhede» darf, siud für das jses.uule Oiediet der Eladt .v>.idede>g
wie solgt festgeset.U: .....

I. Anv ^eibvinjsvrr öevr

vom Zllusstejge-Perrou vder vvu der (stepä.kuiederlaise »ach der Ltadt uud uiiijseketirt:

1. für eiueu Kvffer . . . . . 90^)

2. für mehrere Kvffer, das Stück 20 ^

U. sür fvustijses tstepäck c)

Für eiu eiuzelues Stück darf eiue MiuimaUare vvu 20^ erboden werde».
svür daS 'Adlade» uud shdirajseu deö Oieväcks vvu dem ^muidus, z>otelf»lmverkeii
imd Drvschkeii uach dem Äepäckdure.ui, svwie für das slldtra.seu des Oiepäcks vvu de»
Büge» z» de» Omiudus, Hvtelslihrwerke» »nd Drvs.Iike» mid Aiislade» derielde»,
feriier^sür daö Berdriiijse» deS Handjs.päcks vv» eiiiem B»ge z»m ailder» m, dars s»r
jedeö Stü.k ei»e tstediihr vv» l> ^ erhvden werde».

XX!I. Eiprtßgtti-Verltkhr -rr Grojjh. Sadischktt Lahn.

Packete »»d kleiiiere Güterstücke dis z» ei»e>» Oieivichk vv» lOls kc^ kvniie» »ach
den Slatjoueu der Oirvsth. Bad. Bahiieu taiiSjseiiviniiie» die H.Utestelte Schener»),
den Badeuseeiiferstativiie» Mai»a», Meersdm.s, Ilederliii.se» mid ilhldiiijse», der
tüaltestelle tt'tlliiige» Stadt, s'oivie »a.h de» dkd.'iiteiidere» sl.uiviie» der 2vk.Udat»>
.'jklt i. W.—Tvdliia», d.-r Brejsthaldah». der Wiirtlciiiderjsische» Slmusd.chue», der
Bauerischktt Staatsdahiie», der tt'Isast-2vthri»jsische» Balme», der Pfätzische» Baliiie»,
der Hessische» ^»divigsdah» mid der MaiiiMeckardalm ats i-xprestgttt vers.-ndet
werde». Sodan» kail» Grprestjsiit nvch adjsefertijsl iverden zivische» de» u» Kantv»
Schaffhausell jseleaene» Badische» Stalioneii mid Sl.uiviieii der schweizer. '.stordvst-
dahn üder Schaffhanse», ferner zwischen verschiedene» Badische» L>tativ»e» mid der
Stativ» Njelasiiijse» der Schweizer. Nvrdvstdah» üder siiijse» mrd endlich zivischc»
der Badischesi Statio» Basel mid Stativiie» der Gentrat- und Westschweiz uder die
BerbindmijsSdah». . . ^

Mr diese VersendmijsSart, bei welcher em emsacheS An»ahme- u»d Ab-
fert igttngsverfahren staufiiidel imd welche dei mähijse» Arachtsätzen die
rascheste Befvrderuiig bietet, gelteu folgeude Haupldestiummugeu:

1. Die Attfgave des «rprekgttts l>.u dei de» Oiepäckadfertitsimgsstelleu zu gc-
scheheu. Die Sendunjseil »lüsseu mit deuklicher Adresfe verseheu seiu. Die Beigade
eiues Frachtbriefs ist nicht erforderlich. Für Seudungen mit Versicherung deö
Jnteresses au der Lieferuna wird dem Ausgeber eiu Einpfaugscheiu erteilt. Die Ex-
preßgutfracht, welche 0,95 Pfg. sür 10kg und 1km, mindestens jedoch 35 Pfg. für die
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