Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1897 — Heidelberg, 1897

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23. Dzbr. 1572. Huuichtuiijz des JohanneS Siloanus unter Üurfitrst Jricdrich III.

1591. lrrbauung dcs ersten Graßen Fasses unter Kurfiirst Johann Kasimir.

1592. Erbauung des hcntigen Gasthofes zum Nitter durch den Hugenottcn
l'1iar1o8 Itolier.

1601—1606. Er-auung deS Friedrichsbaucs (Schloßkirche) unter Kurs. Fricürich IV.
1612. Vollenduiig des Englischen Baues unter KurfUrst Friedrich V.

1615. Umwandlung dcr Sakristei der Schloßkapelle ljctzt Bandhaus) in
einen Festjaal unter Kursitrst Fricdrich V.

1616—1620. Erbauung der großcn Schloß-Tcrrasse durch 8a1omou äa (.'aus untcr
^ Kurfürst Friedrich V.

16. Sept. 1622. Erstttrmung der Siadt durch die baycrischen Truppen unter Tilly.
15. Febr. 1623. Wegsührung der Universitöts-Bibliothek nach Rom.

15. Mai 1633. Einnahme d. Stadt durch d. schwed. Truppen unter Oberst Abel Moda.
3. Dezbr. 1634. Einnahme der Sladt durch die kaiserl. Truppen unter Gras Gallas.

18. April 1659. Olrundsteinlegung zur Providenzkirche untcr Kurfürst Karl Ludwig.

1662. Erster luthcrischer Gottesdienst in der Providenzkirche.

1664. Erbauung des zwciten Großen Fasses unter Kurfttrst Karl Ludwig.

24. Oktbr. 1688. Kapitulation dcr Stadt an die Franzosen unter Marschall Diiiem.

2. MSrz 1689. Zerstörung des Schlosses, der Neckarbrücke und eines Teiles dcr Stadt

durch die Franzosen untcr Llelae.

22. Mai 1693. Zcrstörung der ganzen Stadt u»d des Schlosses durch die Franzosen.
1701. Grundsteinlegung z. d. jetzigen Rathaus unter Kurf. Joh. Wilhclm.
Juli—Dez. 1702. Ausenthalt der Nömrschen Königin, spätercn Kaiserin, Wilhelmine
Amalie, während ihr Gcmahl, Joseph I., Landau belagerte.

I7»2. Anlage dcs Iudenkirchhofes im Klingenteich.

1703. Grundsteinlegung zu dem Jcsuiten - Kollegium (jetzt Dekanei und
Realschule) unter Kurfürst Johann Wilhelm.

17o5. Errichlung ciner Scheidemauer i» dcr Heiliggeistkirchc unter Kurfürst
Johann Wilhelm.

1709. Wicdcrherstettung der Ncckarbrückc unter Kurfürst Johann Wilhclm.
1712. Grundstcinlcgung zu der Jesuitenkirche unter Kurf. Johann Wilhelm.
1712. Gruudsteinleg. z. d. neuen Universit.-Gcbäude unter Kurf.Joh. Wilhelm.
1714. Erbauung des Bürgerspitalcs tjctzt Frauen-Armenhaus) und der St-
Anna Kapclle unter Kurfiirst Johann Wilhelm.

4. Sept. 1719. Kurf. Karl Philipp nimmt dcn Nesormierten ihren Anteil tSchifs an
der Heiliggeistkirche) gewaltsam weg. Abbruch der Scheidemauer.

12. April 1720. Verlegung der Residenz nach Mannheim durch Kurfürst Karl Philipp.

19. April 1720. Nach Wiedcraufrichtung der Scheidcmauer Besitznahme des SchifscS

der Heiliggeistkirche durch die Reformierten.

1730. Erbauung der hcutigcn Univers.-Bibliothek als Jesuiten-Kollegium
unter Kursürst Karl Philipp.

August 1735. Hauptquartier des Prinz Eugen in Heidslberg.

1750. Aollendung des Baues der Jesuitcnkirche unter Kurf. Karl Theodor.

1750. Erbauung des neuen Jesuiten-Kollegiums tKaserne).

1751. Erbauung dcS Mannheimer Thorcs untcr Kurfürst Karl Theodor.
1751. Erbauung des hcuiigen Großen Fasses unier Kursürst Karl Theodor.

24. Juni 1764. Entzündung und Zerstörung des Schlosscs durch cinen Blitzslrahl.

2. Oktbr. 1775. Grundsteinlegung zum Karlsthor durch Kursürst Karl Theodor.

27. Febr. 1784. Zerstörung der hölzernen Neckarbrücke durch einen Eisgang.

1786—1788. Erbauung der heutigen steinernen Neckarbrücke.

1795. Einsührung der ersten Straßenbeleuchtung in der Stadt.

1799. 8. Marz bis 18. Mai, und 25. August bis 13. Septbr. Französische
Besatzung.

16.Okibr. 1799. Brückensturm der Franzosen gegen die Oesterreicher.

27. Juni 1803. Einzug des Markgrafcn 5?arl Friedrich von Baden in Heidelberg.

25. April 1804. Aliederherstellung d. Ilnivcrsität durch Rescript d. Kurf. Karl Friedrich.
21. Nov. 1808. Das Gymnasium wird aus dcm früher resormierten und dem katho-

lischen Gymnasium neugebildet.

7. Dez. 1813. Fürst Wrede, bayr. Feldmarschall, geboren zu Heidelberg im heutigcn
Großh. Palais, als Sohn des kurpfälzischen Landschreibers von Wrede,
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