Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1897 — Heidelberg, 1897

Seite: 303
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-i. Für jcdc ZlblNtMiInsie i»i>ssk» die »ölisie» Wechseltoime» oorhande» sei».

Piimptoiiiie» iiiiisse» mit eiiiem Äiaiiiiloche »iid mit eiiiei» lnstdicht eiiige-
setZke», dis a»s de» Pode» der Toime reicheiide» 6iitleerii»gsrohre versehe» scüi.
welcti letzteres ei» passeiideö tüeivinde ziim l?l»schra»be» deö 6mtleeru»»öschla»chcs
der siiidiiichei» Ädfahraiistalt liesitze» »>»s;. Die anfttestellte» Pii»iptv»»e» »liisse»
voii allcii 2eile» frei z»ttäichlich sei».

ti. Iede Toinie «i»s! an solchei» Orte z»m (iiebraitch a»fc;estellt sei», dasj sie
leicht eiitferttt »iid mil der Wechseltoiiiie vcrta»scht, deziv. leicht e»tleert werde» ka»».
Der Pode», a»s welchem die Toime steht, >»»k eemeiitieit oder asphaltiert »iid iiiit
eiiier Saiiimelvertiesiiiijt fiir das liederlaiis- »»d Schweiikwasser vcrsehe» sei», »ach
wclcher vo» alle» Leite» t'-iefalle z» pel>e» isl. Die Wäiide des Toii»eiira»i»ö iiiiisseir
aus eiiie Höhe vo» i»i»deste»s ü"am iil>er Pode» mil l<ienie»t wasserdicht verpiwt sein

Bei D.'knhaiite» si»d die Toliiieiiräiuiie vo» de» Tüme»rä»»ie» des Haiiseö »iöjt-
liäist liistdichl avziischliesieii, direkt vo» aiisie» znpäiiplich z» iiiache» »iid in "iröhe
»iid Höhenlage derart aiizulegeu, dasi f»r de» Toimeiiapparat »>id seine Bedieniiiig
geiiügeild Na»»i vorhande» ist n»d die lehlere rasch imd leichl ansgesiihrt werdeii
kaim.

ß 7l>. A l> o r l g r » b e ».

1. Aboitgrill'eil si»d a»srerhall> der Kedäiide, vo» de» (Äriiridiriarieril derseldett
vollstäiidig isolierl rmd vo» ver Innniseiie der Mriiheiiwand gemesse» miiidesteiiö
!tr» vo» Btinmeirschachte», Prinmeiistiilic» imd Wasserleitinigöröhre» imd kchOm
ooir der Nachhargrenze einseriil airziilege».

2. Ter Paimnnhalt eiiier Ahorlgriilie dars siir uier oder iveiiiger Aborte höch-
steilö sechö, ii» iivrige» liöchsreiiö zel,» ztilviliiieier veirage».

:r. Die Avort>,r»veii siild voilstäiidig Ivasserdiciit ll»d thinilichst Iliftdicht herz»-
stelleii, »i'd >n diejem P»sta»de sorgfältig z» iiiilerhalle».

4. T,e »»avhäiigig vo» Oieväiidegriiiidmaiier» »»fziisiihreiide» Nmfassiniflö-
wäiide der Avorlflruveir sind in Bnichslei» mindesteiiö ä.'xu» oder i» Bachslei» mm-
dcsteiiö üttom iiu, Sleün stmk mil lremciit oder Imdraiilischei» Blört«'! z» maiiern.
Aiisrerdem si»d die tziriivenwaiidimfleil ii» n»»er» mit einer »nndestcns 12 om
l'/- Sieiiis starkeu i» Ocmeinmörtel flemaiiene» Backslemwand zu verkleide».

Bwische» veide» Wa»dii»flnr iimsi ei» Naiim von mi»destc'»ö üom freifletasseii
werde», welclier iiiil Oemein aiiözufliestc» isl.

>">. Der Mnivenvode» ist miiidcsteiiö lüom dick z» vnoinernl rnrd hleranf ei»
Backslein- oder Haiisleiiipiatteiivode» i» kiemnil z» lefle».

iliiiinNNVar rniler der ElNleerimasösfrmiifl der tstnive ist ''i»e Sailflvertiefrnifl
im Griwenboden ailzuiegeii, i» dere» sltichtimg letzterem von allen Seiten Äefälle zn
geben ist.

6. Die lürnbni sind zn überwölbe». Im Gewölbe ist ei»e Einsteig- imd^Eiit-
leeniiiflööfsimna sreiziilasse», welchc i»it einer i» Falz lieflendeii Äiisteise»- oder Stein-
plnlte ohne Oessmmfl »löfllichst lnftdichl abzndeckni ist.

Wo etz nach Lage der örtlichen Berhälmisse unbedenklich erscheint, kann ans-
nahmtzweise mit hesonderer Eriaubuiö der Baiipolizeibehörde statt der Neberwölhuiifl
eine Ahdeckuiifl der türube mit dirht flesüflle» imd i» eiiie flefälzte Nahme eiugepasttni
starke» Diele» vo» Eichen- oder JoNniholz ziiflelasseii werde».

7. Sämlliche Iimenseile» der Aborlflrttbe» eiiischliestlich Backsteüiboden nnd
Eeivölbe sjiid mii ciiiem mindrsteiiö 2> i» dickcn ivasserdichten Ecmeniverpiitz zn ver-
sehe», bn »euherflestellten Enibe» jedoch erst, tvrim die baupolizeiliche Nouisio!! der
nnier Iister >! »iid 4 vorgeschriebenen Herstellimflen ohne Beanstaiidung stattge-
snnden hal.

8. Beslehende Mortgniben, welche obigen Bestimmmrflen rncht cntsprechen, sind
auf Aüoidmmg der Baupolizeibehörde hiernach herzustellen.
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