Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1897 — Heidelberg, 1897

Seite: 304
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II. Duttg' tt«d Pftthlarttbe«.

86. Dttttg- ttttd Pftthlttlttde» sittd Nttstt'rlMd der «ttedäudr und ndscils dci
Strttbk nttzulegi'tt. Dieselde» müssett dm, letzleiei, solvie vmi BrttitM'iischnchlcu,
Brtttttteiistudett iiiid Wasserleitu»tteii iiiiiidesteiis !äm imd uou dei Nttchdurgreiitt' miu-
destens eiitferiil sein,

Auf dle Herstelltttttz ber Psttlilgriidut sliide» die Bestimuittiigeii iiber die Aus-
ftthruiitz der Adortgruden t.'stster 6-7 des ss 76) eiilsprecheiide Amveiidiing.

NI. Abfall' und §lehrichtstrttben.

ß 87. Die Aiilage u»d Bettützttttg vou tstriideu sür HttuslmlluiiaMdsttlle >uid
derflleichett ist verdoteii.

6'densd ist itt deiiskttigei> Slttdlteileii, iu lvelcde» die slädiischc ttelmchtttdsichr
eittgesüdrt ist, djx Anlage tmd Beiitttzttiig va„ tstrudett iür ztedrichr imzttlttsstg.

T. Nbfuhr dvr Nbtrittstvffr.

Ortspoltzeiliche Borschrist vom 24. Atgrz 1881 iu der Fnssllng vom 10. Inli 180l>.

l. Allgemeine Vorschriften.

8 1. Die Attöivechsltmg, Adfulir, Eutleeruttg imd Neittigimg der Abtritttontteii
wird, insolnttge die Sittdtgemeiiide diese Geschiifle nicht elivn seldst übernimml,*>
nttnieiis derselben gegen Grliedimg der in ttiiliegendem Tnrif bezeichnelen tstediilireii
dnrch cinen Uiiternebmer desorgt. Der Unternelnuer, dezlv. dessen Berrreler, welcher
sür die t-'rsüllimg dieser Borschrifl der Polizeidehörde gegenüder einzttstchen lmt, ist
der letzteren vom Stttdtrnt »ttmlmft zu nittchen.

Dns gleiche gilt dezüglich der Neinigimg der Adtrittgriiden.

Svllte die Stttdtgemeinde dns in Fruge stehende Geschäst seldst üder,iehmei>,**>
so hnt sie der Polizeidehörde eiuen stttdlischeii Bediensteten z» dezeichnen, welcher sur
Erfüllimg dieser Borschrisl verttntwortiich ist, »nd es nnterliegt dnim derselde den
nttlttlichen Bestlrimmngen, die in dieserBorjchrist für de»Unteriiel»iier eiillmlten sind.

ß 2. Der Stndtrgt kttim in einzelueii Fällen, nttmentlich zu öiimstcil lnesiger
Lttttdwtrte. mit Zttstimmimg des Bezirköttmls gesltttteu, dost der delreffende HnnS-
desitzer selbst die Attsivechslimg, Adsuhr, Enlleeruiig nnd Aeinigung seiner Tonne»
dezw. die Entleerung seiner Adlritlgriide dewirkr.

8 8. Findet hei der Adholnng der Toimen oder dei der C'iitleerimg der Abtrilt-
gruben eine Bertinreinigung der Straste oder des Httuses statt, so tst der Uttterttehmer,
hezw. dessen Dienstpkrlonal verbunden, dieselde soforl wieder zu beseittgen,' wozu
die betreffenden Hgusbesitzer das nötige Wasser zn liefern baben.

II Befondere Vorfchriften.

1. Bezüglich der Auswechslttrig, Abfnhr, Entleerurig und
Reittigung der Abtritttonnen.

ß 4. Der Unternehmer, bezw. dessen Bertreter ist verdimden, die Attswechslttng
Abfuhr, Entleerung ttnd Reinignng der Toimen stets rechtzeiiig zu besorAen. Die
Zeit der Abholuiig der Tonnen wird für jedes Haiis von uarnherein vom istttdllmu-
amt sestgesetzt.

Die in Frage stehende Festsetzimg muß so getroffe» »uerden, dnst jede Tonne, de-
vor sie vollständig gesüllt ist, zur Abholung gelnngt. Eine im Gedrttiich desindliche
tragbare Tcmne dars ttie länger wie ncht Tage in eiiiem Hause stehen dleiden.

') Dle Stabtgömeinds hat das Geschäft »nterm l. Iamiar I88v selbft übör»omm-'ii.

** Jst gsjchehen uittek», I, Januar lS8v,
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