Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1897 — Heidelberg, 1897

Seite: 329
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omer ^rt LU8 äen I'enstoru oäer Miüren lisr Häuser rmk äis Ztrassen unä ötkent-
Uoken?Iütro ^u seiiütten «OHvlv Vvpplvl»« vnck Vüeker äoliln an«

«n»1iinl»en. Kunn äer Hiüter nielit ermittelt veräeu, so iuiktet äsr Inlialier äes
Leiiüuäeteils, vosellist äie IledertretunZ vorülit ivoräen ist, kür äie 8trafo, venn er
uielit naelnreist, äass er äie liebertrotun^ nielit verliüten Ironute. In äen Ilüusern,
äoren LinrielitunZ äus .Vusleoren äes IVassers im Inuern unmöxlielr niuclit. muss
äas aus^ugiossenäe 5Vassor uul äie Ltrssse Aetraxen unä äort oiiue Lelüstigung äer
VorüiierZeiienäeu iu äie Itiunen uusZeleert veräeu.

Attslegen von Betten ee.

§ 25a. Es ist verboten, nach 7 Uhr morgens Betten, Wäsche, Teppiche und ähn-
liche Gegeiistände in öffentlich sichtbarer Wcise aiiszuhängen oder auszulegen.

Anshängen von Verkaufsgegeiiständeu.

^ 25 b. Das ^usbän^on von VerimnksZegenstäiiäen au äer äusserou ^Vanä äer
Diiusor oäor äas ^usstolien soicber auk äor 8trasss ist uutorsagt.

Ailslailfenlassen von Jauche rc.

26. Ls ist untersrigt. äie 8trassen äurck ^uslaukenl.assen von äauclie, Llut,
Darbo oäer anäero, Liroi oäer übiv ^usäünstunF erreZenäo Eegeiistiinäo rui verun-
reiuiFen.

Lliispichen von Fässern.

H 27. Das ^uschciien äer b'iisser suk Ztrassen unä üikentliokon kliit^en ist
vorbvten. Dasselko äark innerkalb äer 8taät nur iu äeu sinMkrioäigten llok- uuä
Lierkellorrüumon äer Lrauor stattknäen unä Irann auck kier von äer Lolireibeköräe
untersaZt veräon, ivonn naod äer kage äes kalies avöunokinen ist, äass äurek äas
kicken eine DouersFekakr ontstokon Icöniito.

Fackelzüge.

kei äoa DuckelriüAon äürken äie Dackeln nickt an äie lläuser oäor Nauern
gostossen iveräon.

Verrichtiing der Notdurft.

8 28. Ls ist vorboten, auk öikentlicken 8trassen uuä Ulät^en seine Xotäurkt
ru vorricktoo.

II. Sicherheit nnd Beqnemlichkeit des Verkehrs.

Transvort von Schlachtvieh.

8 29. 6rosses 8ckkicktvisti äark nickt okne kinreickenäe LeZieitunz; über
äio Ztrasso ßokükrt vveräon: es muss äabei mit einom X-asonbaiiä verseken unä
an lltzrnern uuä küsson mit starken 8tricken so kedunäen iveräen, äass es dei
äem xerio^sten Versuek 2vm Dosreissen oäer DurekAeken gebänäigt oäer su
Lväen ßerisson veräen kann, bei Vermoiäen äer in § 102, Ätker l k.-8t.-6.-ö.
rmZeäroIiten 8trako bis /.u 50 läark.

Lebendes Vieh, welches zum Handel bestimint ist, darf nicht in der Stadt henun-
getrieben, muß vielmehr nach dem Viehhof gebracht werden.

Pferde.

8 30. klnbesxannte kkeräo äürkou über äio 8trass6 nickt anäers als nm
^aum oäer llalkter, uekeneingnäer nie mekr als 2wei Zekükrt iveräen.

öespannte 5V»ßeu äürken nie okno ^uksickt äes Dukrmanns oäor eines 8teII-
vertreters äesselkon kleideo.

H olzmachen.

8 31. D»s llolrmaeken vor äen Häusern auk äen 8tr»ssen, ivsnn es nicdt
äurck Fänrlieken NanZel an Dokraum gokoten, ist untersagt.

Jn der Hanptstraße darf vor den 5,)äusern unter keinen Umständcn Holz gemacht
werden.

Werfen mit Steinen.

8 32. Oas ^Vorkon mit 8teinon snk äen ^trassen unä an öikentlicken Uiat^en
ist verdoten.

Befestigiing der Fensterläden.

8 33. keiistvriääen, seion sie geotknet oäer geseklossen, müssen kest anxe-
wackt verävo.
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