Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1897 — Heidelberg, 1897

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Lastwagen.

§ 35 b. b.L8tv»Zen Heäer ^rt, mit ^usnabmo äer NöbelvaMn, soNen eins
Zgäevbreite von böebstens 1m 80 em buben unä äürken niekt so beiaäen veräou,
ässs Oegevstünäe übsr äiess Lrsits biimusstsbsn.

Medsicdt bisvon bovn in smrelnsn b'öllsn äns Lerirbsumt mit 2ustimmung
äes 8taätrats srtsilen.

Vie IVazsn äer Lierbrausr unä Lraebtkubrlsuts, sovvis übsrbaupt alls 'VVagon,
vslcde oicbt auk Lsäsrn ruben, Imbsv innerkalb äer Ltaät langsam uvä viedt
im l'rLbe 2U kabren.

Kohlenwagen.

.4n >Va»en, velcbo Lronomatvrialion in äer 8toät umberkübren, äürken
Klocben nicdt bekestiZt vveräon; äor Lubrmann muss äie Olocbo in äer Lavä
Irsgeo nnä äurk our in Zeoigueton ^visekonrüumon btuten.

Abladen von Brennmaterial.

Iv äen 8trLS8en ubgelaäeno LrennmnteriLbon müssen leveils sokort in äie
Lrluser Zescbulkt veräon.

Transport geränschvoller Gegenstände.

Oegoostönäo, äie doi Bknvegung äes VVagens einon störonäen bärm verur-
«acken böonev (2. L. numeotlieb metallone klutton, 8tav-;en unä 8töks), müssen
beduks VermeiäunZ jeäen Oeröusebes entsiirocbenä vorpaebt un:I unterlext veräen.

Fahren am Klingenteichlveg und Schloßberg.

8 35 c. Steinwagen, welche geladen den Klingenteichwcg oder Schloßwcg herab-
fahren, müsscn stets von zwei Manncrn begleitet sein, von denen der cine bei den
Pferden, der andere an der Bremse sick ansznhaltcn hat.

Bei Uebertretungen werdcn sowohl die Besitzer der Steinwagen, als die Führer
dcrselben bcstraft.

K 35ä. Es ist untersaqt, den alten Schloßberg mit Droschken oder Fuhrwerken
zu befahren, sofern nicht e'ines dcr anstoßenden Häuser selbst der Ausgangs- oder
Ziclpunkt der Fahrt ist.

Das rasche Fahren auf der ncucn und alten Schloßbergstraße ist verboten.

Befahrcn der Kissel-, Sand-, Florin-, Apotheker-, Pfaffen-,

Obercfaulepclzga sse und Hirschstraße.

§35o. Das Bcfahrcn dcr Kissclgasse mit bespanntem Fuhrwerk ist verboten.

Die Sandgasse darf nur in der Richtnng von der Hauptstraße nach der Plöck, die
Floringasse und Apothekergasse mir von der Jngrimstraßc, die Hirschstraße nur vom
Marktplatzc, die Pfaffengasse nur von der Unterestraße und die Oberefaulepelzgasse
nur von dcr Schloßstraße aus, nicht aüer umgekchrt, befahren werden.

Befahren dcr Straßc sndlich des Universitätsgebäudes

am Ludwigsplatz.

Das Befahren der auf der Nordscite des Ludwigsplatzes südlich des Universitäts-
gebäudes hinziehenden Straße mit Fuhrwerken ist insoweit verboten, als nicht die
Augustinergasse oder der zwischen Ludwigsplatz nnd Heugasse liegende Teil dcr Jn-
grimstraße das Ziel der Fahrt bildet.

Belocipcdfahren.

8 35 k. Las Volocipoäkabron ist uuk allen Oebvegen sömtliobor ^trassen,
sovio in äer llaupt- unä klöobstrasse überbaupt untorsagt.

vrrs Lekabren äer übri^en ^trasson mit Volocipeäoo äark nur in lavZsamer
OrmAart erkol^en.

Kranke und bissige Zugtiere.

8 35 ß. LI!t snstecbelläen Krunbboilon oäer mit uuWIIigen 8cböäen bobaktote
^UAtiere äürken oiobt eivgospannt vvoräon. Insbosonäore ist äie Lknüt^ung stö-
tigor oäor »bgetriekonor Lkeräo, sovio von sogen. Durcbgöngorn auk ölkeotliebor
Ltrusso verboton. LissiZen 2ugticron sinä Naulkörbo von Nessingblecb rtllrulegen.

Beschaffenheit der Wagen und Geschirre.

8 35 b. .^Ilo in Oebraueb genommonon ^Vrigen (mitf^usnabme äer. Ukoräe-
babnvÄgon) unä 8cblitten müssen wit kester Deicbsel oäor Lrmno versoben soiu.
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