Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1897 — Heidelberg, 1897

Seite: 332
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Dio liüüuiiß äiU'k äio IwwtunMküdigdoit äor gedruucdton ^ugtiero niolit über-
stvißen.

8 35 i. I)io 6o8cliirro äer ^ußtiero iaü88en 8icü ^tänäi^ ia lurltdurem vnä orä-
nunA8mü88ik;em ^uötanäe beünäen.

Oie Vervenäun» vinknolier Oeilseile l/koi'k/.ügel» i8t nur Ze^tattet, veim äsr
I'üdrer äes Oeepunne auk äor linken äeitv äe88oll)ön gedt unä äus 'l'ior bervv. äaz
Leepunn sm Xopke leitot.

Vom )>Vitxen nu8 äürken kkoräeFespLUllv — eovodl Liu- rä3 ^rvoiöpänuor —
nur mit äem öoppel- ber>v. Ikreu^rügol Zeloitet veräen.

kkeräo mü88en mit Oodi88 Lukzeräumt veräen.

PeitschenknuIls n.

O88 unllätigo KnkIIen mit äer keiteede unä äor Oedrauck eoFenanutor Iletüpeit-
8cdon l8t vordoten.

Anfahren zum Theater, zn Büllen, Konzerten n. s. w.

§ 36. Das Anfahren zum Theater hal in der Wcise zu geschehcn, das; niäit in
der Theaterstraße uingewendet wird.

Beim Abholen haben sich dic Wagen oberhalb des Thcaters anfzustellcn und
dürfen erst dann vorfahren, wcnn daS Publikum sich unn großen Teil cnlsenir har,
welchen Zeitpunkt der dienstthuende Polizeibcdicnstete bezcichnen wird.

Bei Bcillen, Konzerten, Bcrsaininlungen u. dgl. haben sich die Z-ahrcnden bezüg
lich deö An- und AbfahrenS nach den oon der Polzei gelroffencn besondcrcn Anord-
nungen zu richten.

Aufstellnng von Wagen.

8 37. Die Aufstellnng von Fuhrwerken auf der Öauptstraße in ihrcr ganzcn
Ausdehnung ist verboten.

Um jedoch dcn an der Hauptstraße wohnenden Wirtc» beim maiibclndcn Raum
iin Jnnern ihrer Hänser die Möglichkeit der Aufnahme von Fremden nnt Fuhrivcrkcn
nicht zu verschließen, werden folgende Plätzc zum Aufstellcn dcr Wagen gcstattel: die
Straße zwischen dcm GasthauS zum Eiserncn Kreuz und dem Karlsplatze, jene zwi-
schen dem Schupp'schen Hause und Karlsplatz und die Karlsstraße, wofür zur Meß-
zeit der obcre Teil der letzteren nebst der Plankengasse benutzt werden kann: s-crner
dic Hirschstraße, die verlängerte Ingriinstraße, vom Prinz F-riedrich bis zur Univer-
sität, nötigensalls auch die zwischcn dem Museum nnd dcr Universitätsbibliothek be-
findliche Straße und endlich der LudwigSplatz nüchst dcm Halteplatz für die Droschken.

Die Holzfuhren, insbesondere auch dic Wellenfuhren, dürfcn nicht in der Sladt
herumfahren, ste haben vielmehr ihre Wagen auf dem cbcn bezeichnelen Teile des
LudwigSplatzes aufzustellcn.

Den Besitzern der zunächst der Heiliggeistkirchc gelcgenen Wirtshäuser ist auch
gestattet, die bei ihnen einkehrenden Fnhrwerke auf dem Plage vor der Pforte diesc
Kirche, gegenüber dem Ritterwirtshaus anfzustellen; dies imiß jedoch in einer Weise
geschehen, daß das Anfahren der für die Kirche bestimmtcn Chaisen nicht unmöglich
gemacht und überhaupt den Kirchengängcrn dcr freic und ungehinderte Eingang nich
benommen wird. An solchen Wagen muß die Deichsel zurückgelegt oder abgenommcn
und Nackts Beleuchtung durch Laternen angebracht werden.

Jst die Uebertrctung vor eincmWirtshaus durch einkehrendcReisende oder fremde
Fuhrleute beaangen wordcn, so wird die Strafe gegen den Wirt vorbehaltlich seines
Rückgriffs auf den Uebertreter erkannt.

Aufbrechen des Straßenpflasters.

§ 38. ckoäormanll, veleder riu irgenä einem ^voele äs.8 Ztraööenptlaötor auk'
breeköll laseoll mu88, ist gebulten, 24 stunäon vor Uoginn äer ^rbeit unä naeb
BoonäiAunA äereolben äon 8tuätrat in Lenntviö ?.n eotren.

Oor 8taätrat rvirä ulöäunn, um eine gloiednm88ige unä 8ebneIIe Iler^tollnng äe8
Lufgeri886ll6ll I'lla.8tor8 ru erroiedoa, untor .4uk8iedt ä«8 8taätdaumoi8tör8 äa88olbe
auk Loöton äesjenigen, voleder 68 kat aukbroedon Ia88en, binnon Iang8ten8 24 8tun-
äen vieäer iu äon godöriZon 8tanä öotrvn luöson.
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