Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1897 — Heidelberg, 1897

Seite: 352
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8 4 Menmnd soll badcn, ohne «chörig abgekühlt z» sei» nnd ohne anf die son-
stigen allgcmein bekannten GesnndhcitSregeln gehörig Micksicht genommen zn habein

8 ü. Das Benützcn des großen Bassins ist nnr dcnjenigen Pcrsonen gestattct,
die des Schwimmeno kundig sind.

8 ti Ginzelbäder werden nur an Grwachsene nach vorherigcr Anmeldung bcim
Badcineister abgcgeben.

8 7. Go ist verboten, dnrch Lärmen, überniäßigcs Schrcien, Spritzen, Llohcn
nnd gegcnseitiges Nntertanchen llnfng zn verübe».

Das Einseifeii ist nnr am untcren Ende dcs Bassins gestattet.

8 8. Bci starkem Andrang diirfen die einzclnen Badenden nicht länger alo einc
halbe Stunde in der Anstalt verweilen.

8 9. Die Aufsicht über die Anstalt nnd deren Benütznng nihrt der städtische
Bademeister oder dessen Stellverlreter. Deien Anordilung ist unbedingt Folge zu
leisten.

Dieselben können Personen, welche sich nnauständig benehmcn. sosort auoweiscn.
Diese Auslveisiing kann in Wiederholungösäilen aus mehrere Tage und sclbst Wochen
ansgcdehnl werden.

8 10. Dao Tabakranchen in der Anstatt, jowie das Mitbringen von vniudcii >st
strengstens nntersagt.

8 tl. Beschwerden gegcn de» Bademeister könuen beim Bürgermeistcramte an-
gebracht werden.

8 12. Ilebertretungen dieser Badcordnuiig iverden gemäst 8 92 des P.-St.-G.-B
an Geld bis zn luO Blark bestraft.

vu. Haftnpolizei.

Ordmtng ül'er Verwendnna der rinzolnen Ndschnilkr dca NeMnr-
ufergeländes zn VerkteizrsrtneNten.

(B ekanntmachnng vom 25. April 1877 aus Grnnd dcs 8 2 der Berordnnng

vom 25. Aiignst 1878.)

8 1. Der freie Platz oberhalb der alten Ncckarbrücke biö znm Gnde dcö Schlacht-
hanses*) soll, besondere Fällc aiiöaenomnie», nicht znr Berladung, sondcrn n»r znm
Ansstellen von leeren Wagen an Markttagen benntzt wcrdeii,

8 2. Der Nanm unmiLtelbar nnter der alten Brücke bis z»r Dreikönigstraste ist
zur Berladnng und Lagerung von Brennholz bestiinmt.

8 3. Der Platz bei der Einfahrt in die Dreikönigstraste ist für dcn T-ischmarkl
vorbehalten.

tz 4. Der Naum von der Dreikönigstraste biö znr grosten Mantelgasse ist znr
Verladnng nnd Lagernng von Steinen, Nindcn und anderen Nohprodnkten bestimint.

8 5. Der Naum von der grosten Mantelgasse biö zur Marstallstrastc ist z»m
Heu- uud Strohausladen zu benützen.

86. Der Platz von der Marstallstraste bis zum**) Hansc der ^-ran Prof. Walz,
Untere Neckarstraße Nr.9, ist nach Berordnnng der Grosth. Zolldirektion vom 22.Sep-

*) AlteS Schlachthaus a» der obecen NeckarslraKe.

Zatzt abgebrochonen.
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