Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1897 — Heidelberg, 1897

Seite: 358
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«». ?ür eittkn Lchlkvlnrrctt.

7. sür einrn zwejrttdrinrtt Hnttdknrreu ......

8. für einen LttttspnttttMvngett.

0. für eitten Zwelspnttttenunnvtt.

1l». fiir cinvtt mii Wnren viilfach üviegrett Lrnuv oder Tn'ch bl4

r.tt I gm..

N. für eiileil ittik Wnreil eittwch delegrett Lrniw ader Tifch bis

ztt .. . .

12, für üüdier- nder Töpserivnrett prn gm Bnbevflache

18. für nlle üdrigeil offeii nuügelegren Mnrktwareu prn gm Boden-

flnche.

14. für eitten stnndigett Plau 4 Abi. 4 der Ä. M.-L ) wocheuklich
16. fftr Beinittttiig eiueS LitzplnsteS.

ll. Waggebtthren:

1. für Karioffelii, ,<krnul mid Nübeir

vvii 1 lu4 50 Kilo .4 Pfg.,

„ 51 „ 100 5 .

2. für alle sv>,stigett BkarklwnrLN

vvn I lns 25 Kilo 4 Pig.,

.. 26 „ 50 „ 5

'^1 ^ ov ^ 8 „

„ 76 . 10k) „ !0 „

10 Pfq.
2N ..

l')

20

5

10

40




». Metzorvnung.

LriÄpvlizeiliche Vorschrrfk vom 24. Augttst 1801.

fi !. Ed iverden jnlnlich zwei Meffen abgehnlten. Dic Friihjnhrsmesse degimlt
Mitte Mni ttttd die Herdstmeffe Mitre Lktober. Iede Mcsse dnuert iteutt Tnge; der
Nnsnllgötng wird jeweils iu den hiefigen Llnttern vcröffcntlicht.

Au Loiltt- mld Feiertngen dücfen die Verknilssbttdeil nicht vor l l llhr und die
Schaublidktt iiicht vnr 4 Uhr Mittags geönnet werdell.

Bor Begirlit vder unch Schluy der Messe nuf den Mestplntze» z» vcrknuftn ist
verboteii.

^ 2. Äilf dett Meffeu dürfttt, Nlltzer deil znm äüochemttnrtiverftlir zngelnssettett
Wnreil, Verbrnttchsgegettstände und Fnbriknle nller Arl jeilgebolen loerdeu. Ansge-
schlossni uom Meßuerkehr fiud die iu 8 66 der Olew. r) nllsgesühriett Wnreu.

4. A1S Meßplatze sind bestiunnl:

1. der Karlsplas,

2. der Kornmarkt,

4. üec JubilänmSplatz und

4. der Marklplatz. soweit solcher Iilcht sür drn WoNiellttlnrlt evsorderlich ls>

ff 4. Geschäfisleure, welche die tüesige Messe bes»chett, hnben sich wegen ffuteilling
der erforderlichen Plätze, Bnden oder Stniidr nn die Vfestkoittttliffjvtt oder deren Be-
nuftrngte zu wenden.

Die Besitzer von Schnududen nnd niidereii wnttdergewerbescheittpslichrigktt Ole-
werüebetrieben haüen vor deren Attfstellmig die bezirksnmtliche Erlnubins hiezu ein-
zuholen mid die vori der Polizeibehöide bezüglich der öffemliche» Schnu- mw Vor-
stellmigeii getroffeuen Anordnungen dei Vermeidiittg der l5ttlziehmig der Produkrions-
erlnuüttis genntt zu bsfolgen.

Personett, welche mit einer abschreckeii-e» Krnnkheit oder mit Knippelhnftigleu
behnfter stnd, werden zum Feildieten von Wnreii, soivie zmn Milwnken bei ttmsiknli-
schen Attfftthrmrgen und SchausteUmlgen uicht ziinelnffe»'. ebenso sind nlle hernm-
ziehenden Mrsikbattden, Drehorgetspieler, Dudelsnckpftifer mid dergl. vou der Mefse
ausgeschloffett.

^ 5. Dft Lftrweisung der Verkaufsplätze hm miter wögtichster Aücksichtiiahme nuf
üft «icherheit des öffemlicheu VerkehrS zu gefchehe». Die Gehwege müfsen freige-
halten werdeu, Haus- und Ladeneingänge durfen nicht verfperrt, Hydranten mcht un-
zugänglich gemacht werüen.
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