Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1897 — Heidelberg, 1897

Seite: 373
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9) Turch Las Klingenteich nach der Molkciikur und zurück biZ auf das ^ ^

Schlotz . - . -.2. bO

10) Nach dcr Kanzcl beiin Ricsenstein.l. —

I! > Dahin und zurllck.1.50

12) Nach dem Speyererhof.2. 50

13) Dahin und zuriick.3. 50

14) Nach dein Königstuhl.3.

15) Dahin und zurück.4. —

16) Nach dem Königstuhl u zuriick Uber das Felsenmeer, Wolfsbrunnen

und Schloß zur Stadt.6. —

17) Noch dem Gaisbergturm.3.—

18) Dahin und zurilck.4. —

19) Nach dem Wolfsbrunnen Ubcr daS Schloß.2. 50

20) Dahin und zurUck.3. 50

21) Uebcr die Hirschgassc und Philosophenweg bis zur Philosophenhöhc. 3. —

22) Uebcr die Hirschgassc und Philosophciiwcg nach Rcucnheim . 3. 50

23) Nach dem Heiligenbcrg bis zur Klosterruinc.4. —

24) Dahin und zurUck ..6. —

25) Nach dem Kohlhof.4. 50

26) Tahin und zurUck.' 6. 50

Bci den Hin- nnd Rnckivegeii ift eine halbstüiidige Wartczeit inbegriffen: für
langcre Warkezeit köimcn als Vergülimg 20 Pfg. pcr Biertelstunde beansprucht werdcn.

Bei samtlictien Tonren bildet das Klii'.genthor den Nbgangspiliikt.

Für andere Wcge als die oben verzeichiictcii ift besondere Uebcreinkuuft^zu treffcn.

Uebertrctungcn dieser Borschrist wcrdcn anf Grimd dcs 8 134n des P.-Str.-G.-B.
mit Geld bis zu >50 Mark beftraft.

14. Ortsül'licklr Prrise für das Nulrmachen.

Fnr 4 Schnitt (in 5 Stiicke) mit Spaltcn, fiir den Stcr 2 Mk. 57 Pfg.

„ 3 „ (in 4 Stückc) „ „ „ 2 „ 15 „

., 4 „ (in 5 Stiicke) ohnc ., „ „ 2 „ 29 „

„3 „ (in 4 Stückc) „ .. „ „ 1 „ 85 „

o. wrltliche Frier der Sonn- und Festtagr.

Landesherrliche Berordnnng vom 18. Juni 1892.

Allge m einc Bestim m u n g.

ß 1. Es ift untersagt: . . .

1. An den Soimtagni und an folgenden gebotencn Fe)ttagen: nämllck^am Neu-

jahrstag, Ostermontag, HimmelSsahrtStag, Pfingstmoiitag, Christtag und Stephans-
lag, ferncr in Gemcmdcn, in welchen die katholischc Konfcssion Pfarrrechte hat,
am Fronle'chuamstag nnd in Gemcinden, in welchen bic evangelische Konfcssion
Pfarrrechte hat, am Charfrcitag öffentlich zn arbeiten odcr Handlungen vorzimchmen,
welche gecignet sind, durch ihre Boriiahmc an solchcn Tagcn öffcntliches Nergernis
z>> erregcn, oder dnrch welckie der Gottesdicnst oder andere religiöse Feierlichkeiten
ciner christlichen Konsesfion gcstört wcrden können; ....

2. au solgcnden Festtagen: nämlich am DieikönigStag, Mariä Lichtmeß,

Iosevhstag, Mariä Berkündigimg, GründoimerStaq, Charfreitag, Peter und Paul,
Mariä Himmelfahrt, Mariä Geimrt, Nllerheiligcn, Mariä Empfänanls gerausch-
volle Handlungen vorzlmchmcn, welchc gceignet sind, den Gottesdicnst oder andere
rcligiöse Feierllchkeiten einer in der Gemeinde Pfarrrechtc besitzcnden christllchen
Kvnfession zu stören. . ^

Arbeiten und Handlnngen, welchc in Notfällen oder im offentllchen ^ntereffe
imvcrziiglich vorgcnommen ivcrden inüssen, fallen nicht unter dieses Berbot.

Die im crsten Absav Ziffer 1 bezeichnetcn gebotencn Festtage gelten auch als
Festtage im Sinne der dentschen Gcwcrbeordnung (vergl. ß 105u Absatz 2 daselbst).

8 2. Arbciten in Bergwerken, Fabrikcn, Werkstätten, ber Bau-
ten und derglcichcn. Oeffcntliche Arbeitcn im Bctriebe von Bergwerkcn. Sa-
linen, Aufbereitungsanstallen, Brüchcn und Gruben, von Hnttenwerken, Fabriken
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